Jerry Heller: Der Ex-Manager von N.W.A. ist nach einem Autounfall gestorben

Jerry Heller: Umstrittener Manager von N.W.A. ist tot
Jerry Heller stellt sein Buch 'Ruthless' im Jahr 2006 vor © Mark Kasner/Globe Photos/ImageCollect, SpotOn

Autounfall: Jerry Heller, umstrittener Manager der 'N.W.A.', ist tot

Der berühmt-berüchtigte Manager Jerry Heller, der Rapper Eazy-E und der 'N.W.A.' zum Durchbruch verhalf, ist bei einem Unfall ums Leben gekommen.

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Im Alter von 75 Jahren

Der berühmt-berüchtigte Manager Jerry Heller, der dem Rapper Eazy-E und der Hip-Hop-Gruppierung N.W.A. zum Durchbruch verhalf, ist tot. Laut einem Bericht des US-Klatschportals 'TMZ' hatte Heller am Nachmittag des 2. Septembers einen Autounfall. Ausgelöst wurde dieser wohl durch einen bisher nicht näher bekannten medizinischen Notfall. Heller sei demnach mit seinem Auto in einen Mini-Van gekracht und mit schweren Verletzungen in ein Krankenhaus gebracht worden. Ob der Unfall, der medizinische Notfall oder gar beides zu seinem Tod führten, ist bisher nicht bekannt.

Seit Jahrzehnten war Heller in Streitereien verwickelt. Ihm wurde vorgeworfen, dass er die Mitglieder der N.W.A. (u.a. Ice Cube und Dr. Dre) ausgenommen habe. Manche beschuldigten ihn sogar des Diebstahls.

Heller und Eazy-E gründeten im Jahr 1987 das Plattenlabel Ruthless Records, das einige namhafte Rap-Stars hervorbrachte. Auch die ein Jahr zuvor von Eazy-E ins Leben gerufene N.W.A. gehörte zu dem Label. 1991 kam es zwischen den Mitgliedern aufgrund finanzieller Streitigkeiten jedoch zum Bruch; die Gruppe löste sich auf.

Heller klagte gegen Dr. Dre und Ice Cube

Als im Jahr 2015 in der Filmbiografie 'Straight Outta Compton' die Geschichte der N.W.A. erzählt wurde, klagte Heller gegen die Produzenten (u.a. Ice Cube, Dr. Dre) wegen Diffamierung seiner Person. Die Art und Weise wie er in dem Film dargestellt wurde, gefiel Heller nicht. Seine Forderung: 110 Millionen US-Dollar. Noch immer handelt es sich dabei um ein schwebendes Verfahren.

Heller war aber nicht nur im Rap-Business ein gefragter Mann. In den 60er- und 70er-Jahren arbeitete er auch mit Rockstars und Soulgrößen wie Elton John, Pink Floyd, Marvin Gaye, Otis Redding, The Who und Ike & Tina Turner zusammen. Nun ist er im Alter von 75 Jahren gestorben.

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