Jeremy Piven: "Privat bin ich eher ein leiser Gentleman"

Jeremy Piven: "Privat bin ich eher ein leiser Gentleman"
Jeremy Piven bei der Premiere von "Entourage" in Los Angeles © Richard Shotwell/Invision/AP

Als skrupelloser Hollywood-Agent Ari Gold legte Schauspieler Jeremy Piven (49) den Zeigefinger in die Wunden der überkandidelten Hollywood-Society. Piven war der Star der Serie "Entourage", die über sieben Jahre weltweit zum Megahit avancierte. Nach deren Ende musste Piven erst einmal "richtig Luft holen und was ganz anderes machen", wie er jetzt spot on news im Interview verriet. Auch deshalb zog es ihn ans Theater nach London.

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"Entourage" kommt ins Kino

Nun allerdings kehrt Ari noch einmal zurück. Und das gewaltiger als je zuvor. In der Kinoverfilmung von "Entourage", in Deutschland ab dem 9. Juli zu sehen, hält es Gold nicht länger in der von seiner Frau erzwungenen Pensionierung in Italien aus. Als Studioboss kehrt er zurück nach Los Angeles, um mit den Jungs von "Entourage" neue Abenteuer zu erleben.


"Privat bin ich eher leise"

Mit seinem Charakter in "Entourage" habe er "eigentlich nur sehr wenig gemeinsam", erklärt Piven. Er sei "bei weitem kein hyper-aggressiver Hollywood-Agent, der völlig gestresst und laut schreiend durch die Gegend läuft", so Piven. Vielmehr sei er ein Mensch, der "eher die leisen Zwischentöne des Lebens genießt. Privat bin ich eher leise", wie er selbst sagt.


Ari Gold nimmt sich meist, was er will. Der Privatmensch Piven hingegen sieht sich eher als "ein Gentleman der alten Schule. Jemand, der einer Frau die Türen aufmacht und sie zu einem romantischen Dinner einlädt und nicht in seinem Bentley flachlegt". Dennoch habe es ihm "Spaß gemacht, noch einmal in die Rolle von Ari zu schlüpfen. Immerhin hat er mich über sieben Jahre lang in meinem Leben begleitet", so Piven.


Ein "Softie"

Da Ari Gold sich alles andere als "politisch korrekt" verhält, fiel es Piven nicht immer leicht, in seine Rolle zu schlüpfen. "Ich bin nur ein kleiner Bühnenschauspieler aus Chicago. Wenn mich Leute auf der Straße treffen, dann vermuten sie sofort, dass ich dieser durchgeknallte und schnell in Rage zu bringende Typ bin. Ich persönlich bin jedes Mal rot angelaufen, wenn ich unser Manuskript gelesen habe."


Er selbst habe niemals mit einem Agenten wie Gold zusammengearbeitet. "Hätte ich auch niemals gemacht. Dafür bin ich einfach viel zu sehr ein Softie", schließt Piven.



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