Jenny Jürgens: Udo Jürgens' Tod hat ihre Ängste um liebgewonnene Menschen verstärkt

Jenny Jürgens: Papa Udos Tod hatte "etwas Schockartiges"
Jenny Jürgens hat mit den emotionalen Auswirkungen des Todes ihres Vaters Udo Jürgens zu kämpfen © imago/Spöttel Picture

Im Dezember 2014 starb der große Entertainer Udo Jürgens ("Immer wieder geht die Sonne auf") - und das ganz unerwartet, wenige Tage nach seinem letzten Auftritt auf einer großen Bühne. Ein traumatisches Ereignis, das für Jürgens' Tochter Jenny (49) bis heute nachwirkt, wie sie jetzt der Zeitschrift "Gala" in einem Interview anvertraut hat. Der überraschende Tod ihres Vaters habe ihre Ängste um liebgewonnene Menschen verstärkt, sagte die Sängerin und Schauspielerin.

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Angst vor dem Unberechenbaren

"Diese Plötzlichkeit... Ich habe Angst vor der Unberechenbarkeit des Schicksals", erklärte Jürgens. "Diese Radikalität, mit der die Bombe eingeschlagen hat, hatte etwas Schockartiges für die Familie." Wenn ihr Mann David Carreras (52) nun auf das Motorrad steige, "geht mir manchmal die Fantasie durch. Aber ich sage es nicht... Damit muss ich kämpfen, muss aufpassen, dass ich keine 'Sorgenfrau' werde."

Allerdings hat Jenny Jürgens nach eigenem Bekunden auch positive Lehren aus dem Verlust gezogen - etwa "sich dem Leben anders zu widmen, das Leben zu genießen. Jetzt erst recht!". Und selbst für besonders angstbelastete Momente hat die 49-Jährige in ihrem Domizil auf Mallorca Strategien erprobt: "An schwierigen Tagen gehe ich in den Eselstall, nehme den Kärcher oder miste aus, schleppe Steine, bis ich fix und foxi bin. Handfeste Arbeit hilft mir."

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