Jenny Elvers-Elbertzhagen: Dem Tod von der Schippe gesprungen

Jenny Elvers-Elbertzhagen kämpft gegen den Alkoholismus
Jenny Elvers-Elbertzhagen: Der Alkohol hätte sie fast das Leben gekostet © picture alliance / rtn - radio t, rtn, patrick becher

Noch sechs Wochen Trinken und sie wäre gestorben

In ihrem ersten TV-Interview nach dem Lall-TV-Auftritt hat Jenny Elvers-Elbertzhagen schonungslos offen über ihren Absturz in den Alkoholismus berichtet. Im Gespräch mit RTL Exclusiv-Moderatorin Frauke Ludowig erzählte die 40-Jährige von Tagen im Vollrausch, vom Trinken bis ran an den Tod. Und dem kam sie offenbar erschreckend nahe.

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Am Schluss wäre es ganz klar Komasaufen gewesen. „Von den Untersuchungen her war die Überlebenschance sechs bis acht Wochen. Ich wäre also jetzt definitiv nicht mehr da“, schildert Jenny. Ihr Werte waren so schlecht, dass sie auf ein multiples Organversagen zusteuerte. Das hätte ihren Tod bedeutet.

Ihr Alkoholkonsum war jenseits von jedem Normalmaß, wie man bei ihrem Totalausfall bei einem TV-Interview im September 2012 sehen konnte. Granatenvoll sei sie gewesen. „Um es mal ganz platt zu sagen: stockbesoffen!“ Das war der Moment, in dem Jennys Ehemann Goetz Elbertzhagen die Notbremse zog. „Da war nur noch klar: Dieser Mensch braucht jetzt Hilfe. Der muss dringend in eine Klinik und von Fachleuten behandelt werden“, sagt er in der RTL-Dokumentation.

Am 24. September ging Jenny in der Betty Ford-Klinik in Bad Brückenau auf Entzug, begann eine Therapie. Seitdem kämpft sie Tag für Tag. „Der Alkohol hat mich in die Knie gezwungen, er hat mir aber nicht meine Würde genommen. Ich bin eine absolute Kämpferin. Und deshalb weiß meine Familie, dass sie sich auf mich verlassen kann.“

Bildmaterial: dpa

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