Jenny Elvers - Die Alkoholbeichte: So setzte Ehemann Goetz sie unter Druck

Jenny Elvers-Elbertzhagen mit Sohn Paul
Götz drohte seiner Frau Jenny Elvers-Elbertzhagen den Sohn wegzunehmen © picture alliance / BREUEL-BILD, Daniel Hinz

„Ich nehme Paul und dann war es das“

Nach dem peinlichen TV-Auftritt in der NDR-Sendung ‚DAS!‘ setze Goetz seine Frau unter Druck. "Ich habe sie angerufen und gesagt, dass sie am nächsten Tag bitte sofort vorbei kommen solle." Jenny wollte sich der Wahrheit jedoch nicht stellen und gab vor, immer wieder den Flug verpasst zu haben. "Ich habe dann gesagt ‚Wenn du jetzt nicht kommst, wechsele ich heute noch das Schloss aus, du kommst hier nicht mehr ins Haus und ich werde auch Paul nehmen. Dann war es das."

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Jenny kam nach Hause und Goetz reagierte sofort. Am nächsten Tag ging es in die Entzugsklink: "Ich bin dann nochmal in unseren Weinkeller gegangen, habe eine Flasche Sekt rausgeholt und habe sie getrunken, vor meinem Sohn. Ich hoffe, das war das letzte Mal, dass ich vor meinem Sohn getrunken habe", so Jenny. Sie habe diese Flasche trinken müssen, da sie den Weg zur Klinik sonst nicht geschafft hätte, erklärt Goetz weiter. "Das war auch wieder ein Schock, dass sie Alkohol brauchte, um zwei, drei Stunden Auto zu fahren."

Schon Wochen vorher hatte Goetz mit Jennys Eltern und Freunden gesprochen. "Er hat sich unheimliche Sorgen gemacht, aber ich wollte zu der Zeit einfach keine Hilfe haben", gibt Jenny ehrlich zu. "Ich wurde irgendwann richtig laut und habe damit gedroht, dass wir uns trennen", so Goetz. Der TV-Auftritt, bei dem sie, so Jenny selbst, "stockbesoffen" war, brachte das Fass zum Überlaufen.

"Die Ärzte gaben mir noch acht Wochen"

Ihre Einweisung in die Entzugsklinik im September 2012 rette Jenny Elvers-Elbertzhagen buchstäblich das Leben, denn lange hätte ihr Körper der Belastung nicht mehr standgehalten. Am Ende trank die 40-Jährige eine Flasche Sekt, eine Flasche Wein und eine Flasche Wodka täglich. "Die Ärzte haben mir noch sechs bis acht Wochen gegeben, wenn ich so weiter gemacht hätte. Dann wäre ich wahrscheinlich an einem multiplen Organversagen gestorben."

Bildquelle: dpa

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