Jennifer Weist: Schock nach brutalem Überfall

Bei Jennifer Weist sitzt der Schock nach einem brutalen Überfall tief.
Jennifer Weist musste zusehen, wie ihr Begleiter schwer am Hals verletzt wurde. © imago/Future Image, imago stock&people

Jennifer-Rostock-Sängerin Jennifer Weist (28, 'Schlaflos') und ein Freund sind am Samstagabend in Berlin Opfer eines brutalen Überfalls geworden. Der Begleiter der Musikerin wurde dabei mit einem Messer schwer am Hals verletzt. Weist hat auf ihrer Facebook-Seite nun ein Foto der schlimmen Wunde gepostet und beschreibt dazu den Tathergang.

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Begleiter schwer verletzt

 

"Alles ging ziemlich schnell"

 

Die beiden seien gerade auf dem Heimweg von einem Club in Friedrichshain gewesen. Zunächst hätten zwei "kleine Jungs" versucht, Weists Brieftasche zu stehlen. Die Sängerin habe die Taschendiebe zuvor bemerkt, ihr Begleiter habe einen davon weggeschubst. Genau in diesem Moment habe der Junge dem Mann seine Kette vom Hals gerissen. Danach eskalierte die Lage: "Als dieser sie wieder holen wollte, kamen noch drei andere Typen von der anderen Straßenseite und alles ging ziemlich schnell", schreibt Weist. "Ich hab nach Hilfe gerufen, zwei Typen versuchten uns noch zu helfen, aber es war zu spät." Einer der Täter zog ein Messer und fügte Weists Begleiter die Halsverletzung zu.

Die Attacke hätte beinahe ein tödliches Ende genommen: "Alle Arterien waren schon freigelegt. Es fehlten nur ein paar Millimeter und er wäre direkt auf der Straße in meinen Armen gestorben", beschreibt Weist die Schwere der Verletzung. Ihr selbst sei nichts zugestoßen. Ihr Freund habe nichts getan, um den Angriff zu provozieren: "Meine Begleitung war weder aggressiv, noch hatte er vor, einen von ihnen zu schlagen", schildert die Musikerin sein Verhalten.

 

Zahlreiche weitere Opfer

 

Weist habe am Abend mit der Polizei die Gegend nach den Tätern abgesucht. Die Verdächtigen fanden sie nicht, dafür weitere Gruppen von Personen, die beklaut oder sogar verletzt worden waren. Weist warnt deshalb vor einer "großen Bande" auf der Revaler und Warschauer Straße, einer beliebten Partymeile. "Diese Leute sind wahnsinnig gefährlich und schrecken nicht davor zurück, für eine beschissene Kette zu töten!", schreibt die Sängerin. "Ich bin fassungslos und muss dieses Ereignis erstmal verarbeiten." Weist fordert dazu auf, ihren Beitrag zu teilen. "Diese Wichser müssen gefasst werden!" Dem Aufruf sind bereits knapp 47.000 Facebook-User nachgekommen.

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