Jennifer Hudson war im Knast

Jennifer Hudson war im Knast
© dpa, A2800 epa Paul Buck

Harte Vorbereitung für ihre Rolle als Winnie Mandela

Was Schauspieler alles auf sich nehmen, um sich auf eine Rolle vorzubereiten… Dazu gehört zweifelsohne auch Jennifer Hudson. Wie sie der US-Website ‚The Daily Beast’ verriet, ließ sie sich als Vorbereitung für ihren neuen Film ’Winnie’ mehrere Tage in eine Gefängniszelle sperren.

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Auf diese Weise wollte die 29-Jährige herausfinden, wie sich Winnie Mandela gefühlt hat, die sie in dem Streifen porträtiert. Ein Erlebnis, das Hudson als einschneidend beschreibt. „Als Mutter? Oh Gott, in Einzelhaft zu sein, getrennt von meinem Sohn, alleine diese fünf Tage, in denen wir die Szenen drehten – das war zu viel für mich“, sagte sie. „Ich war aufgelöst und fühlte mich auseinander genommen. Es hat mich verändert.“

In dem Film geht es um das Leben von Nelson Mandelas Frau – mit all ihren Facetten und Skandalen. Sie wurde vor allem während der 27-jährigen Haft ihres Mannes Nelson durch den Kampf gegen die südafrikanische Apartheid-Regierung bekannt. Später machte sie laut ‚Focus’ Negativ-Schlagzeilen als „Skandal-Diva“ und verurteilte Betrügerin.

Vermutlich ist Winnie Mandela deshalb auch nicht gerade begeistert von dem Filmprojekt. Bereits vor Drehstart sagte sie, sie finde es bedauerlich, dass sie für einen Film über ihr eigenes Leben überhaupt nicht zu Rate gezogen oder befragt worden wäre. Sie denke sogar über rechtliche Schritte nach.

(Bild: dpa)

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