Jennifer Aniston: Ihre große Liebe ist an einem Gehirntumor gestorben

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Jennifer Aniston spricht über ihre erste große Liebe
Jennifer Aniston will als Schauspielerin endlich ernst genommen werden © REUTERS, MARIO ANZUONI

Jennifer Aniston ist sicher: Verstorbener Ex-Freund schickte ihr Justin Theroux

Lange Zeit wurde sie als einsame, unglückliche Frau abgestempelt, die wegen Angelina Jolie von ihrem Ehemann Brad Pitt verlassen wurde. Jeder Schritt von Jennifer Aniston wurde von da an genau unter die Lupe genommen. Was folgte, waren kurzlebige Beziehungen zu Stars wie Vince Vaughn oder John Mayer. Doch keine war von Dauer – bis sie 2011 schließlich Justin Theroux kennenlernte, mit dem sie nun seit zwei Jahren verlobt ist. Endlich ein Happy End?

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Das Liebesleben von Jennifer Aniston wurde von den Medien zwar stets von allen Seiten beleuchtet, doch über einen ganz wichtigen Mann in ihrem Leben ist kaum etwas bekannt: Dabei war er ihre erste große Liebe. Vor acht Jahren starb er an einem Gehirntumor. Wäre sie nicht so "dumm" gewesen, wären sie wahrscheinlich zusammen geblieben, gesteht sie jetzt in einem Interview mit der 'New York Times'. "Er war meine erste Liebe – fünf Jahre waren wir zusammen. Er wäre der Richtige gewesen. Aber ich war 25 und ich war dumm. Er muss mir Justin geschickt haben, damit ich es wieder gut machen kann", erzählt sie.

Wie die britische Zeitung 'Daily Mail' erfahren haben will, handelt es sich um den Schauspieler Daniel McDonald, der in vielen Broadway-Produktionen mitspielte und in Serien wie 'CSI Miami', 'Sex and the City' oder 'Law & Order' zu sehen war. Von 1990 bis 1994, kurz bevor Jennifer Aniston mit 'Friends' der große Durchbruch gelang, war er der Mann an ihrer Seite. 1999 hatte Daniel McDonald schließlich eine italienische Schauspielerin und Regisseurin geheiratet - ein Jahr bevor Jennifer Aniston mit Brad Pitt vor den Traualtar trat.

Jennifer Aniston spricht über ihre erste große Liebe
Jennifer Aniston und Justin Theroux sind seit 2011 ein Paar © Michael Carpenter/WENN.com, DCA

"Daniel war ein liebenswerter Typ", verrät ein Insider der 'Daily Mail'. "Er war offen, ehrlich und lustig, und ich weiß, dass Jennifer ihn wirklich geliebt hat. Das Timing hat einfach nicht gepasst." Sie zog nach Los Angeles, um ihre Karriere als Schauspielerin zu verfolgen, während er in New York blieb, um am Broadway zu arbeiten. 2007 starb Daniel im Alter von 46 Jahren an den Folgen eines Gehirntumors. "Als Jennifer davon erfuhr, brach es ihr das Herz", erzählt der Insider weiter. "Er wird immer einen besonderen Platz in ihrem Herzen haben. Sie glaubt, dass Daniel etwas damit zu tun haben könnte, dass sie Justin kennengelernt hat, ebenfalls ein Schauspieler aus New York. Ihr Verlobter erinnert sie sehr an Dan."

Doch trotz Verlobung muss sich Jennifer Aniston immer noch mit unangenehmen Fragen rumschlagen. Fragen, warum sie noch nicht verheiratet sei oder Kinder habe. "Männer werden das nicht gefragt. Wir leben in einer sexistischen Gesellschaft", sagt sie der 'New York Times'. "Frauen werden immer noch nicht so gut bezahlt wie Männer." Außerdem könnten Frauen es mit ihrem Aussehen niemandem recht machen. "Du bist entweder zu fett oder zu klapprig. Ich war auf den "Zu dünn"-Listen, ich war auf den "Was ist mit der passiert?"-Listen."

Mit 45 will sie weder wegen ihres Aussehens noch ihrer Männergeschichten Schlagzeilen machen, sondern allein durch ihre schauspielerische Leistung glänzen. Nach zehn Jahren in einer TV-Sitcom und zahlreichen Hollywood-Komödien will sie endlich ernst genommen werden. "Es gab Rollen, die ich wirklich spielen wollte und hart darum gekämpft habe, doch dann haben die üblichen verdächtigen Oscar-Gewinner sie bekommen", erzählt sie. In dem Drama 'Cake' will sie nun zeigen, dass mehr in ihr steckt. Sie hat sich ganz bewusst für eine Rolle entschieden, die anders ist. Fülliger und ungeschminkt ist sie darin zu sehen. Wer weiß, vielleicht werden die Leute jetzt ihre Wandelbarkeit und ihr schauspielerisches Talent anerkennen, statt sie immer nur als "die Verlassene" zu sehen, die sie schon längst nicht mehr ist. Zu wünschen wäre es ihr allemal.

Bilderquelle: Reuters / WENN

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