Jella Haase war total verknallt

Jella Haase war total verknallt
Jella Haase © Cover Media

Jella Haase war früher überzeugt davon, irgendwann mit Johnny Depp (52) glücklich zu werden.

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Oh, Johnny!

Die Schauspielerin ('Männerherzen… und die ganz große Liebe') ist zwar fast geschmeidige 30 Jahre jünger als der Kultstar ('The Tourist'), aber dessen aktuelle Ehefrau Amber Heard ist wiederum nicht viel älter als Jella. Also: Was nicht ist, kann noch werden! Dass ihr Herz für Johnny schlägt, zeigte sich immerhin schon früh bei der Berlinerin:

"Richtig verknallt war ich allerdings in Johnny Depp", verriet sie im Interview mit 'Der Tagesspiegel'. "In der Grundschule sollten wir unsere Zukunft malen. Ich habe mich mit Kindern gemalt, im Hintergrund ein Filmplakat, auf dem ich Johnny küsse. Meine Englischlehrerin sagte: 'Als ich dieses Bild gesehen habe, wusste ich, dass du Schauspielerin wirst.'"

Die Hälfte der Prophezeiung ist ja bereits in Erfüllung gegangen: Spätestens seit ihrem Erfolg in dem Kinokracher 'Fack ju Göhte', in dem Jella die witzige Rotzgöre Chantal Ackermann spielt, wird sie als einer der aktuell hellsten Sterne am Filmhimmel gefeiert. Dabei riss sie die Rolle zu Anfang nicht vom Hocker:

"Ich fand das Drehbuch und die Rolle am Anfang erst gar nicht so witzig. Aber ich habe mich über die Anfrage gefreut, weil ich nicht dem Tussi-Klischee entspreche. Sätze wie 'Sind Sie geboarderlinert, Sie Geisterkranker?', würde ich nie sagen."

Nein, mit ihrer Rolle der Chantal hat Jella Haase in der Tat wenig gemeinsam. Sie wuchs behütet in einem nach wie vor intakten Elternhaus auf und bastelte schon als Kind an ihrer Schauspielkarriere. Das zahlte sich aus: 2011 wurde sie für ihre Filme 'Lollipop Monster' und 'Die Kriegerin' mit dem Bayerischen Filmpreis als beste Nachwuchsdarstellerin ausgezeichnet.

Wichtig ist für die junge Darstellerin immer, dass sie mit ihren Rollen etwas zu sagen hat, keinem Klischee entspricht und mit ihren Parts Grenzen überschreiten kann. Das schafft sie in einer Komödie wie 'Fack ju Göhte' ebenso gut wie in dem Neonazi-Drama 'Die Kriegerin'.

Im Interview mit der 'Zeit' erklärte Jella Haase einmal ihre Faszination für Teenagerrollen: "Mit 15 hat man Kraft. Die Intuition ist stark. Es brodelt. Die Energie entsteht dadurch, dass die Lust, sich auszuprobieren, immer größer ist als die Angst, sich wehzutun."

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