Jazzpianist und Komponist Billy Taylor gestorben

Der amerikanische Jazz-Pianist und Komponist Billy Taylor ist im Alter von 89 Jahren in New York gestorben.

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Dr. Taylor, wie er aufgrund seines akademischen Abschlusses in Musikerziehung genannt werden wollte, erlag nach Angaben seiner Tochter Kim einem Herzversagen, wie die 'New York Times' am Mittwoch in ihrer Online-Ausgabe berichtete.

Taylor begann seine Karriere in berühmten New Yorker Clubs wie 'Three Deuce' und 'Birdland', wo er als Hauspianist Swing und Bebop spielte. Er machte sich aber einen weitaus größeren Namen mit seinen eigenen Kompositionen in ganz Amerika. Mit seinen Programmen verhalf er Jazz zum Ansehen als ernsthafte Kunstform. Diese Bedeutung hatte der Jazz noch keineswegs, als der Sohn eines Zahnarztes und einer Lehrerin im Alter von sieben Jahren mit Klavierunterricht begann.

Taylor unterrichtete später an der Long Island University und der Manhattan School of Music. Er war unter anderem eine Zeitlang Mitglied des Kulturrats (Cultural Council) der Stadt New York, dem auch Künstler wie Leonard Bernstein angehörten, und war einer der Berater des Kennedy Center for the Performing Arts in Washington.

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