Jazz-Legende Paul Kuhn ist gestorben

Musiker Paul Kuhn ist tot.
Jazz-Legende Paul Kuhn starb im Alter von 85 Jahren. © picture alliance / dpa, Wüste Filmproduktion

Trauer um einen großen Musiker

Jazz-Pianist Paul Kuhn ist tot. Wie seine Agentur der 'dpa' bestätigte, starb der Musiker in der Nacht zu Montag, dem 23. September. Kuhn wurde 85 Jahre alt. Nach Informationen der 'Bild'-Zeitung hatte sich sein Gesundheitszustand Anfang des Monats verschlechtert, Kuhn wurde in eine Schweizer Klinik eingeliefert. Keiner ahnte, wie schlimm es um die Jazz-Legende stand - im November sollte Kuhn nämlich wieder zurück auf die Bühne.

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Doch sein Herz machte dem Sänger immer wieder zu schaffen. So sollen auch gesundheitliche Probleme die Ursache für seinen plötzlichen Tod gewesen sein.

2005 erlitt Kuhn einen Schwächeanfall und bekam in einer fünfstündigen Herz-Operation drei Bypässe und eine neue Herzklappe. Anfang des Jahres musste Kuhn sogar seine Tour wegen Herz-Problemen absagen. Danach bekam er einen Schrittmacher.

Kuhn wurde vor allem als 'Mann am Klavier' und mit Unterhaltungsliedern wie 'Es gibt kein Bier auf Hawaii' bekannt.

Der Musiker machte sich außerdem als Bandleader großer Rundfunk-Unterhaltungsorchester einen Namen. Beliebt wurde der leidenschaftliche Jazz-Musiker auch als Entertainer mit Fernsehshows wie 'Pauls Party' oder 'Hallo Paulchen' an der Seite von Stars wie Peter Alexander, Peter Frankenfeld und Harald Juhnke. 2010 erhielt Kuhn den Echo für sein Lebenswerk.

Kuhn war in dritter Ehe seit 1988 mit Ute Hellermann verheiratet. Außer der Musikerin hinterlässt er seinen Sohn Daniel, der aus seiner ersten Ehe stammt.

Bildquelle: dpa

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