Jay-Z und Roc Nation verklagen Rita Ora wegen Vertragsbruchs

Jay-Z verklagt Rita Ora
Jay-Z © Cover Media

Jay-Z (46) und sein Plattenlabel Roc Nation verklagen Rita Ora (25) auf umgerechnet 2,2 Millionen Euro. Sie habe sich nicht an ihre Vertragsvereinbarungen gehalten.

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Roc Nation wehrt sich

So endet eine der wohl vielversprechendsten Zusammenarbeiten der Pop-Geschichte: 2008 unterzeichnete die aufstrebende britische Künstlerin ('Poison') einen Plattenvertrag beim Label des Hip-Hop-Moguls ('Holy Grail'), 2012 erschien dann ihr Debütalbum 'Ora'. Seitdem warten Fans allerdings vergeblich auf ein Nachfolgewerk - und genau hier scheint der Hund begraben zu liegen:

Während Rita ihr Plattenlabel vor einigen Wochen verklagt und behauptet hatte, man schenke ihr nicht genügend Aufmerksamkeit, ist man bei Roc Nation der Meinung, Rita komme ihren vertraglichen Zusagen nicht nach.

Vor sechs Wochen hat Rita Ora in Kalifornien Klage eingereicht, in der sie unter anderem darauf hinwies, dass man sich bei Roc Nation mehr um neue Projekte - wie die Förderung von Athleten oder auch den Streamingdienst Tidal - kümmern würde, statt um sie. Jay-Z und seine Kollegen antworteten nun mit einer Gegenklage:

Sie verklagen Rita Ora auf umgerechnet 2,2 Millionen Euro, da sie nicht so viele Alben wie vertraglich festgesetzt produziert habe - nämlich fünf an der Zahl. Die Gerichtsunterlagen, die in New York eingereicht wurden, sagen aus, man habe Rita Ora mit mehr als 1,8 Millionen Euro gefördert, das Geld sei in Werbung geflossen, aber auch in die Entwicklung ihrer zweiten, immer noch unveröffentlichten Platte.

Es bleibt abzuwarten, ob die beiden Parteien es schaffen, sich außergerichtlich zu einigen - Rita Ora möchte mit ihrer Klage erreichen, dass der Vertrag mit Roc Nation aufgelöst wird. Vielleicht gewährt Jay-Z seinem früheren Schützling diesen Wunsch ja ohne langjährigen Rechtsstreit.

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