Jay-Z: Gebt uns mehr Zeit!

Jay-Z: Gebt uns mehr Zeit!
Jay-Z © Cover Media

Jay-Z (45) lässt die Kritik an seinem Streamingdienst Tidal nicht so einfach auf sich sitzen. Der Rapper ('Run This Town') besitzt Anteile an dem neuen Technikunternehmen, das im März mit einer starbesetzten Pressekonferenz an den Start ging. Superstars wie Madonna, Alicia Keys, Rihanna, Nicki Minaj und Beyoncé Knowles sorgten für ordentlich Aufmerksamkeit, die sich allerdings schnell in Kritik umwandelte.

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Nach Kritik an Tidal

Gestern [28. April] verteidigte Jay-Z den Service schließlich in einer Reihe von Twitter-Updates. "Bewusstseinsstrom in 5, 4, 3, 2 ...", startete er seine Erklärung. "Tidal geht es gut. Wir haben über 770.000 Abonnements. Wir haben vor weniger als einem Monat angefangen. Der iTunes Store wurde nicht an einem Tag aufgebaut, Spotify brauchte neun Jahre, um erfolgreich zu sein ... Wir sind hier auf Dauer. Bitte gebt uns eine Chance zu wachsen und besser zu werden."

Vor allem ärgerte sich der Rap-Mogul über die Konkurrenz, die versuche, Tidal einen schlechten Ruf zu verpassen. "Es gibt viele große Firmen, die Millionen für Schmutzkampagnen ausgeben. Wir sind nicht gegen irgendwen, wir sind für die Künstler und die Fans", schrieb er weiter. "Die Reichen werden reicher? Gleichheitswerte ... YouTube 390 Milliarden Dollar. Apple 760 Milliarden Dollar. Spotify 8 Milliarden Dollar. Tidal 60 Millionen Dollar."

Tidal wird vor allem dafür kritisiert, die Taschen der reichen Künstler nur noch voller zu machen. Totaler Quatsch, versicherte Jay-Z: "Wir haben Tidal für die Fans gemacht. Wir haben mehr als nur Musik. Wir haben Videos, exklusive Konzerte, Tickets für Events früher, Live-Sport! Bei Tidal können Künstler ihren Fans ohne Zwischenhändler mehr geben. Indie-Künstler, die direkt mit uns arbeiten wollen, behalten 100 Prozent ihrer Musik."

Gerüchten zufolge will Jay-Z nun mit einem exklusiven Album Tidal auf die Sprünge helfen: ein gemeinsames Werk von ihm und seiner Frau Beyoncé Knowles.

Cover Media

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