'Jason Bourne'-Star Matt Damon macht sich Sorgen um den technischen Fortschritt: "Wir brauchen Grenzen!"

Matt Damon: Süchtig nach seinem iPhone
Matt Damon © Cover Media

Matt Damon (45) schätzt zwar den technischen Fortschritt, fürchtet aber auch, dass Menschen dadurch die Möglichkeit haben, im Internet Schaden anzurichten.

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Fan vom digitalen Fortschritt

Ab dem 11. August feiert der Actionheld sein Comeback als Jason Bourne im fünften Teil der Kultsaga, der neue Streifen ist noch schneller, härter und digitaler als seine Vorgänger. Den technischen Fortschritt weiß Matt Damon sehr zu schätzen und nutzt diesen auch im Privatleben. Angst vor einem digitalen Überwachungsstaat kennt der Amerikaner nicht.

"Nein. Ich bin genauso süchtig nach meinem iPhone wie andere auch", erklärte er dazu im 'Bild.de'-Interview. "Als ich in Harvard studierte, saß ich dauernd in Bibliotheken. Heute google ich oder frage Siri. Trotzdem: Wir brauchen Grenzen! Immer weniger Menschen können im Internet immer mehr Schaden anrichten."

Seine digitale Privatsphäre schützt der Filmstar, indem er zum Beispiel die Kamera seines Computers überklebt. Abgeschaut hat er sich das bei einem berühmten Kollegen. "Mein Freund George Clooney klebt seit 12 Jahren die Kamera seines Computers zu! Wir drehten den Thriller 'Syriana'. Der echte CIA-Agent, den George spielte, war bei ihm zu Hause und wollte E-Mails checken. Er klappte seinen Laptop auf - mit abgeklebter Kamera", erinnerte er sich.

Matt hat zwar keine Angst vor einem digitalen Überwachungsstaat, der Umgang mit Waffen in seiner Heimat bereitet ihm hingegen Sorge: "Mich überkommt da schon Verzweiflung", sagte der Star im Gespräch mit der 'Welt am Sonntag'. "Wenn es um Schusswaffen geht, ist das für Amerikaner eine unvorstellbar persönliche, eine emotionale Frage." Es müsse aber versucht werden, "eine Art der Debatte zu führen, ohne dabei die Rechte von Einzelnen zu verletzen". Dementsprechend ist er auch ein Gegner des republikanischen Präsidentschaftskandidaten Donald Trump und bezeichnete die Vorstellung, dass dieser US-Präsident werden könnte als "furchteinflössend". "Die Vorstellung, dass solche Temperamentsausbrüche demnächst mit dem Präsidenten der Vereinigten Staaten in Zusammenhang gebracht werden könnten, ist allerdings fruchteinflößend", so Matt Damon.

Cover Media

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