Jasmin Tabatabai: Tochter darf Mamas Serie nicht gucken

Jasmin Tabatabai
Jasmin Tabatabai © Cover Media

Jasmin Tabatabai (46) verfolgt als Mutter klare Regeln.

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Zu jung

Die in Teheran geborene Darstellerin ('Fremde Haut') ist am 30. Mai in 'Letzte Spur Berlin' im ZDF zu bewundern - ihr Kind darf die Krimi-Reihe mit Mama aber nicht sehen. "Angelina darf meine Serie nicht gucken", erklärte die Schauspielerin im Gespräch mit 'Bild am Sonntag'. Das gefalle der Elfjährigen selbstverständlich gar nicht. "Natürlich ist meine Tochter sauer, weil es auch Klassenkameradinnen gibt, die das gucken dürfen. Ich erlaube das aber nicht", befand die Dreifach-Mama, die mit ihrem Lebensgefährten Andreas Pietschmann (45, 'Hindenburg') neben Angelina noch die erst vierjährige Helena sowie den 9 Monate alten Johan großzieht. Schließlich könne man nie wissen, was die manchmal brutalen Krimi-Aufnahmen in den unschuldigen Kinderköpfen anrichten.

Trotzdem sei die in Berlin-Pankow lebende TV-Schönheit keine übertrieben engagierte Mutter - die nerven sie geradezu. "Diese Übermuttis und Übervatis, die aus ihrem Elternsein eine Wissenschaft machen, nerven. Man muss es nicht zum Dogma erheben, nur weil man sich fortgepflanzt hat. Ich flüchte, wenn ich solche Eltern treffe", verriet die Kino-Grazie.

Wobei es der Schauspielerin auch noch graut: sich öffentlich zu sehr durch die sozialen Medien zur Schau zu stellen. "Es sind bei uns Gott sei Dank noch keine amerikanischen Verhältnisse, wo man als Schauspieler einfach twittern muss. Das ist bei uns in Deutschland noch etwas kleiner und gemütlicher und noch nicht ganz so schlimm, dass man unbedingt alle Moden mitmacht", sagte sie im Interview mit 'RP Online'. Sie selbst leistet sich lieber den Luxus, nur eine private Facebook-Seite zu haben - mit echten Freunden und keinen anonymen Fans, die auf ihr herumhacken. Das World Wide Web böte nämlich nicht nur Raum für Positives. "Es ärgert mich, wie hemmungslos und feige im Internet oft anonym drauf losgeschlagen wird. Dabei darf man eben nicht vergessen, dass es sich hier um Menschen handelt", betonte Jasmin Tabatabai.

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