Janet Jackson (50) erwartet ihr erstes Kind: Diese Risiken birgt eine späte Schwangerschaft

Janet Jackson erwartet mit 50 ihr erstes Kind: Kann das gut gehen?
Janet Jackson freut sich mit 50 Jahren auf die Geburt ihres ersten Kindes © Henry Harris / Featureflash/ImageCollect, SpotOn
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Diese Risiken bestehen

Schwanger mit 50 Jahren: Janet Jackson ("Rhythm Nation"), die jüngere Schwester des verstorbenen "King of Pop" Michael Jackson (1958-2009) erwartet ihr erstes Kind. Mit den Worten "Wir danken Gott für diesen Segen" bestätigte sie die Gerüchte am Mittwoch dem "People"-Magazin und posierte dabei mit bereits deutlich gewachsenem Babybauch. Doch wie gefährlich ist dieser späte Kindersegen?

Ärzte sprechen bei Frauen, die mit 50 Jahren und älter schwanger werden, von einer absoluten Hochrisikoschwangerschaft. Das Risiko für Komplikationen, die während der 40 Schwangerschaftswochen auftreten können, ist deutlich höher als bei Frauen, die jung Mutter werden. Ärzte raten hier zu einer doppelt so häufigen Vorsorge und einem Kaiserschnitt. Außerdem ist es nicht unüblich, dass den Spätgebärenden absolute Bettruhe verordnet wird.

Denn die Gefahr einer Schwangerschaftsvergiftung ist bei Frauen, die in höherem Alter schwanger werden, deutlich höher. Eine solche endet im schlimmsten Fall tödlich für Mutter und Kind. Es kann zu Wassereinlagerungen, Bluthochdruck und negativen Veränderungen der Leberwerte kommen. Außerdem besteht die Gefahr, dass das Kind in der Gebärmutter nicht ausreichend durch den Mutterkuchen versorgt wird und am Ende stark untergewichtig zur Welt kommt.

Ausnahmefall Janet Jackson?

Bei Janet Jackson scheint jedoch alles im grünen Bereich zu sein. Unklar sind die Umstände, unter denen sie schwanger geworden ist. Möglich ist sowohl künstliche Befruchtung als auch der natürliche Weg - denn solange eine Frau ihre Regelblutung bekommt, kann sie auch schwanger werden.

Zwar ist offiziell auch nichts über Jacksons aktuellen Schwangerschaftsmonat bekannt - doch dem Foto nach zu urteilen, das "People" zusammen mit dem Statement veröffentlicht hat, muss es sich bereits um eine fortgeschrittene Schwangerschaftswoche handeln. Ein Glück für die werdende Mutter, denn laut Experten wird eine Fehlgeburt von Woche zu Woche unwahrscheinlicher. Generell heißt es, dass das Risiko ab der 17. Schwangerschaftswoche (5. Monat) auf zwei bis drei Prozent sinkt.

Ein weiterer positiver Faktor ist, dass es für Janet Jackson die erste Schwangerschaft zu sein scheint. Denn je mehr Fehlgeburten eine Frau hinter sich hat, desto wahrscheinlicher ist es, dass der Körper den Embryo vorzeitig abstößt. Im Mai hatte Jackson verkündet, zusammen mit ihrem Ehemann Wissam Al Mana (41) eine Familie zu planen. Sollte sie zu diesem Zeitpunkt bereits schwanger gewesen sein, wäre sie nun ungefähr im sechsten oder siebten Monat - die Zeichen stehen also gut, dass ihr Traum vom Mutterglück kein böses Ende nimmt.

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