Jane Fonda: Klar muss ich sterben

Jane Fonda (76) weiß, dass die Uhr tickt.

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Bewusstes Leben

Diese Tatsache ließ bei der Schauspielerin ('Das Schwiegermonster') alle Dämme brechen: "[Ich habe gedacht] 'Wie kommt es, dass meine Tränen so nah an der Oberfläche sind?' Und ich hatte das Gefühl, dass es was mit dem Alter zu tun hat", so die Leinwand-Ikone in einem Blog-Eintrag, der inzwischen wieder gelöscht wurde. "Ich bin mir der Zeit so wunderbar und wahnsinnig bewusst geworden, wie wenig mir noch bleibt; wie viel davon hinter mir liegt, und alles wird so kostbar."

Die zweifache Oscar-Gewinnerin kann dem Altwerden - mal abgesehen vom Tod - viel Positives abgewinnen. "Im Alter bin ich mehr dazu in der Lage, die Schönheit in den kleinen Dingen zu schätzen, als in meinen jüngeren Jahren, vielleicht weil ich ihnen mehr Aufmerksamkeit schenke", fuhr sie fort. "Ich fühle, dass ich ein Teil des Ganzen werde. Ich werde sehr sensibel gegenüber der Freude und dem Leid der Menschen. Mir tun die ungewollten Kinder auf der Welt, die Eisbären und die Elefanten und die Monarchfalter und Delfine, Gorillas und Schimpansen leid."

Auch ihre Freunde erleben das emotionale Verhalten der Darstellerin am eigenen Leib. Zuletzt: Kerry Washington (37, 'Scandal') auf ihrer eigenen Babyparty. "Ich habe Kerry nicht gesehen, seit sie schwanger ist und sobald ich sie mit ihrem umwerfenden Bauch sah, fing ich an, zu weinen", schrieb die Zweifach-Mutter. Doch damit nicht genug: "Dann sprach Kerrys Mutter, gab ihr und dem Rest von uns kluge Ratschläge, wie man ein Kind erzieht, damit es eine glückliche, voll verwirklichte Person wird. Ich fing wieder an, zu weinen." Vielleicht sei die Jahreszahl auf ihrem Personalausweis Schuld an dem Umstand. "Wahrscheinlich ist mein Herz offener, weil ich älter bin - wie ein Netz, das all die Dinge einfangen möchte, die zählen", beschrieb Jane Fonda ihre neue Sentimentalität.

© Cover Media

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