Jane Fonda: Der Ruhm ist eine Plattform

Jane Fonda
Jane Fonda © Cover Media

Jane Fonda (76) will ihre Bekanntheit für einen höheren Sinn einsetzen.

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Ich muss das nutzen

Die Leinwand-Ikone ('Das Schwiegermonster') setzt sich seit Jahrzehnten für die Rechte von Afroamerikanern ein und protestierte schon in den 60er- und 70er-Jahren gegen den Vietnamkrieg. 2009 trat sie in dem Theaterstück '33 Variations' auf und glaubt, dass der Einsatz älterer Schauspielerinnen dazu führt, die Senior-Mitglieder einer Gesellschaft in einem anderem Licht zu sehen. "Die Sache, die mich interessiert, ist, dass gut situierte Leute ins Theater gehen. Ich möchte mein Handwerk benutzen, um Dinge zu kommunizieren, die wichtig sind", beschrieb sie gegenüber 'Deadline'.

Auch mit ihrer neuen Netflix-Serie 'Grace and Frankie' möchte sie den Menschen das Leben als Senior näherbringen. Sie und ihre einstige 'Warum eigentlich … bringen wir den Chef nicht um?'-Kollegin Lily Tomlin (74) werden in der Show wiedervereint und spielen zwei Damen, die sich spinnefeind sind, sich jedoch arrangieren müssen, als sich ihre Männer in einander verlieben und ihre Hochzeit planen.

"Das Fernsehen ist die Zukunft, und der Grund, warum ich mich so freue, diese Show mit Lily zu machen, ist, dass ich schon seit Jahren der älter werdenden Frau in unserer Kultur ein Gesicht geben will - ich möchte die Schönheit zeigen, die Freude, die Angst. Wir älteren Frauen sind die am schnellsten wachsende demographische Gruppe der Welt. Ich will nicht einfach eine Sitcom machen, ich will etwas Ergreifendes machen, was echt ist", schwärmte Jane Fonda.

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