Jan Ullrich schildert seinen Horror-Crash

Jan Ullrich schildert seinen Horror-Crash
Jan Ullrich hat aus seinem Unfall gelernt und gelobt Besserung © ddp images

Im Mai vergangenen Jahres verursachte der Ex-Radprofi Jan Ullrich (41) in der Schweiz einen heftigen Autounfall unter Alkoholeinfluss. Nun steht das Urteil des zuständigen Richters an, der Ullrich aller Voraussicht nach mit einem blauen Auge davonlassen wird. Zumindest, wenn er dem Antrag der Staatsanwaltschaft zustimmt, die eine Bewährungsstrafe von 18 Monaten verlangt. Im Interview mit der "Bild"-Zeitung lässt Ullrich den Unfallhergang noch einmal Revue passieren - und macht ein großes Versprechen.

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Unfall unter Alkoholeinfluss

Dass er betrunken in seinen Wagen stieg, habe mit einem Überraschungsbesuch von Freunden und einem verschwitzten Termin zu tun, erklärt Ullrich: "Spontan kamen Freunde vorbei, hatten Wein dabei. Meine Frau war mit den Kindern unterwegs. Ich dachte, ich hätte an dem Tag nichts mehr vor, bis mich mein Telefon an einen Termin erinnert hat. Und da ist dann in der Hektik eine Sicherung durchgebrannt. Ich habe mich fahrtauglich gefühlt, gar nicht groß nachgedacht, mich ins Auto gesetzt und den Termin wahrgenommen."


Auf dem Rückweg kam es dann zu dem Crash, an den sich der 41-Jährige noch lebhaft erinnern kann: "Ich bin über eine Kuppe gekommen, habe das Auto dahinter am Stoppschild zu spät gesehen. Ich habe noch versucht auszuweichen, den Wagen dann aber am linken Heck getroffen. Sofort gingen die Airbags auf. Danach bin ich unter Schock sofort raus und habe dann gesehen, dass da noch ein zweites Auto steht. Ein Mann stand schon auf der Straße, ihm war zum Glück nichts passiert."


Nachdem ihm klar wurde, was er angerichtet hat, wollte er "erst mal im Gullydeckel verschwinden." Der Unfall, bei dem glücklicherweise niemand ernsthaft zu Schaden kam, habe ihn zum Umdenken bewegt. Im Interview mit dem Blatt verspricht er daher hoch und heilig: "Wenn ich Auto fahre, gilt Promille-Grenze 0,0. Nicht ein Bierchen, nicht ein Schluck. Das passiert mir nicht noch mal. Ich fühle mich immer noch schlecht wegen des Unfalls. Und das wird auch immer so bleiben."

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