Jan Josef Liefers: Ich bin ein echter Pazi

Jan Josef Liefers: Ich bin ein echter Pazi
Jan Josef Liefers © Cover Media

Jan Josef Liefers (51) macht sich Sorgen um den Frieden.

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Es muss Frieden geben

Der Schauspieler ('Tatort') machte sich vor zwei Jahren auf den Weg nach Syrien, um sich vor Ort ein Bild vom Bürgerkrieg im Land zu machen. Eine Erfahrung, die bei ihm und seinen Begleitern Spuren hinterließ.

"Als wir zurückkamen, war uns klar, ohne Hilfe von außen wird das Land eine grausame Spielwiese für alle extremistischen Durchgeknallten und zu kurz Gekommenen dieser Welt werden", berichtete der TV-Star im Interview mit 'RP Online'. "Jeder kann rein ins Land und Krieg spielen, wie es ihm passt. Die Propagandamaschine des IS bedient sich gezielt der Bildsprache erfolgreicher Ballerspiele aus der Computerbranche. Alles was wir durch politische Passivität verhindern wollten, ist doppelt schlimm eingetreten. Die UN waren zahnlos. Das war ein ziemliches Versagen."

Eine deutsche Beteiligung macht Jan Josef genau wie Krieg generell Angst, schließlich sei er ein echter "Pazi", der ein Leben ohne Frieden gar nicht kenne. "Wenn mir jemand sagt 'Blumen statt Waffen', dann sage ich: 'Genau richtig! Und für mich noch einen grünen Tee dazu!' Aber ich habe Syrien vor zwei Jahren besucht, Aleppo und den Krieg gesehen. Da helfen keine Blumen mehr. Gandhi sagte, es gibt keinen Weg zum Frieden, der Frieden ist der Weg. Ich hoffe, das stimmt nicht, denn es muss einen Weg zum Frieden geben, anders wird die Welt sich nicht retten können", so der Publikumsliebling.

Viele Syrer versuchen derzeit in Deutschland Schutz vor dem Krieg zu finden, die Geflüchteten unterstützt auch Jan Josef Liefers. Einerseits hilft er Freund und Kollege Til Schweiger (52) mit dessen Stiftung zur Flüchtlingshilfe, andererseits zeigte er in der Aktion 'Recht auf Menschenrecht' Gesicht. 

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