Jan Fedder: Mal sehen, wie oft ich noch überleben muss

Jan Fedder (58) bleibt positiv, auch wenn er nicht weiß, was noch auf ihn zukommt.

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Der liebe Gott bestimmt alles

Im Herbst 2012 erkrankte der erfolgreiche TV-Star ('Der Hafenpastor') an Mundhöhlenkrebs, den er mit Hilfe der richtigen Behandlung inzwischen zu 90% besiegt hat. Ob er sich nach dieser lebensverändernden Erfahrung mehr mit dem Tod beschäftige? Der 'Bild'-Zeitung sagte Fedder dazu: "Ich hätte es in letzter Zeit machen müssen, aber ich habe es nicht getan. Wenn der Tod wirklich vor der Tür steht, dann ist es halt so. Das ist eben Schicksal, buff, dann ist es vorbei." Apropos Schicksal: Der Hamburger glaubt an Vorsehung. Er sinnierte: "Alles in diesem Leben ist vorbestimmt. Ich glaube nicht an Zufälle. Alles, was passiert, bestimmt der liebe Gott." In diesem Sinne würde Jan Fedder sich allem stellen, was ihm entgegen kommt. "Ich habe jetzt den Krebs überlebt, vielleicht kommt demnächst etwas Neues. Mal sehen, wie oft ich noch überleben muss. Aber ich bin immer positiv", betonte das TV-Urgestein. 

Als der Krebs entdeckt wurde, befand er sich noch im Anfangsstadium, trotzdem musste sich Fedder einer Strahlentherapie unterziehen. Es sei die schlimmste Zeit seines Lebens gewesen, erzählte der Schauspieler jüngst dem Peoplemagazin 'Bunte' und gestand, dass er sich in dieser Phase seines Kampfes von seiner Frau Marion (52) zurückgezogen habe: "Ich wollte einfach nicht, dass sie sieht, was da mit mir passiert", erklärte er diesen Schritt.

Vor allem, dass er inzwischen wieder arbeiten kann, freut den Filmhelden. Allein in diesem Jahr hat er schon 16 Folgen 'Großstadtrevier' und sechs Folgen 'Büddenwarder' gedreht. "Ich bin eben ein alter Zirkusgaul und laufe für mein Leben gern in der Arena herum. Ich kann jetzt vielleicht nicht mehr so hoch springen, aber die Leute klatschen immer noch, wenn ich meine Kunststücke mache", zog Jan Fedder einen schönen Vergleich. 

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