Jamie Lee Curtis fühlt mit Prince: Auch der Filmstar war jahrelang süchtig nach Schmerzmitteln

Schmerzmittel-Sucht: Jamie Lee Curtis fühlt mit Prince
Jamie Lee Curtis spricht in einem neuen Essay offen über ihre frühere Tablettensucht © Featureflash Photo Agency/Shutterstock.com

Noch immer wird über die Gründe für den plötzlichen Tod des Popstars Prince (1958-2016, "Rock And Roll Love Affair") gerätselt. Wahrscheinlich ist aber, dass Schmerz- und Betäubungsmittel eine Rolle spielten. Für Filmstar Jamie Lee Curtis ("Ein Fisch namens Wanda") eine schockierende Nachricht - und ein Anlass, genauer über den Umgang mit Medikamentensucht nachzudenken: Die 57-Jährige war selbst jahrelang süchtig nach Schmerzmitteln, wie sie in einem Essay für die "Huffington Post" schreibt.

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Star war selbst süchtig

"Auch ich habe einmal ungeduldig darauf gewartet, dass das Rezept für das Opiat ausgefüllt wird, nach dem ich insgeheim süchtig war", erzählt Curtis in ihrem Text. "Wie ihr alle betrauere ich den Tod eines großartigen Künstlers, aber ich betrauere auch die Tode potenzieller Künstler in der Vergangenheit und jetzt, die in diesem tödlichen Schraubstock gefangen sind." Nötig sei es, genauer hinzusehen und erkrankte Freunde und Mitmenschen besser zu unterstützen, mahnt Curtis. Princes Tod könne nun auch eine Veränderung anstoßen.

Die Künstlerin ist nach eigenen Angaben seit 17 Jahren clean. Bereits Ende der 00er-Jahre hatte Curtis immer wieder öffentlich ausführlich über ihre Sucht gesprochen.

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