James Last: Seine Witwe spricht über seinen Tod

James Last: Seine Witwe spricht über seinen Tod
James Last © Cover Media

Christine Last (57) musste James Last (†86) versprechen, die Maschinen abstellen zu lassen, sobald es keine Hoffnung mehr gibt.

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"Als Hansi ins Licht ging…"

Am 9. Juni verstarb der legendäre Bandleader in seiner amerikanischen Wahlheimat und hinterließ seine trauernde Witwe. Die beiden waren seit 1999 verheiratet. Im 'Bild'-Interview sprach Christine Last nun über die letzten Stunden ihres "Hansi" - so nannte sie ihren Mann nach seinem bürgerlichen Namen Hans Last. "Als Hansi ins Licht ging, war er unendlich entspannt und sehr tief in sich ruhend. Er hatte sogar sein typisches, verschmitztes Lächeln auf seinem Gesicht", berichtete sie.

James Last, der zu den erfolgreichsten Musikern der deutschen Nachkriegszeit gehörte, war plötzlich schwer erkrankt. Als die Ärzte seiner Frau im Krankenhaus mitteilten, dass keine Hoffnung mehr bestünde, ließ sie die Maschinen abstellen. Dieses Versprechen musste Christine dem Musiker schon zu Lebzeiten geben: "Hansis größter Wunsch war es, nie von lebenserhaltenden Geräten abhängig zu sein… Wir beide haben unseren Frieden gefunden. Ich vermisse ihn sehr …"

Erst im März und April war Last auf großer Abschiedstournee, im Vorfeld der Konzertreihe sprach er auf 'radiobremen.de' über das Gefühl, auf der Bühne zu stehen: "Es macht mir Spaß. Das ist toll… Ich steh dann zwischen dem Publikum und dem Orchester. Das ist ein herrliches Gefühl. Die spielen tolle Musik, das Publikum amüsiert sich und mittendrin bin ich der Held!"

Heute kommt der Sarg der Musiklegende in Deutschland an, bestattet wird er im Familiengrab der Eltern auf dem Friedhof Ohlsdorf. Am 8. Juli findet um 12 Uhr in der St.Michaeliskirche in Hamburg eine große Trauerfeier für James Last statt.

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