Jada Pinkett Smith: Die Oscars sind ihr zu weiß

Jada Pinkett Smith schimpft über Oscar-Nominierungen.
Jada Pinkett Smith ist über die Oscar-Nominierungen enttäuscht. © David Buchan

Jada Pinkett Smith (44) ist von der Academy enttäuscht. Am 14. Januar 2016 wurden die Nominierungen der diesjährigen Oscars bekannt gegeben und dabei fiel vor allem eins auf: Unter den nominierten Haupt- und Nebendarstellern findet sich kein einziger schwarzer Schauspieler beziehungsweise keine einzige schwarze Schauspielerin.

- Anzeige -

Ruft sie zum Boykott auf?

Die Hollywood-Powerfrau ('Hawthorne') machte ihrem Ärger darüber auf Twitter Luft und scheint sogar einen Boykott zu fordern: "Bei den Oscars dürfen schwarze Menschen immer die Preise vergeben, sogar unterhalten! Aber unsere künstlerischen Leistungen werden nur selten anerkannt. Sollten sich schwarze Künstler generell aus dem Ganzen heraushalten? Menschen können uns nur so behandeln, wie wir es ihnen erlauben."

Vielleicht fuchst die Sache Jada besonders, weil ihrem Gatten Will Smith (47, 'I Am Legend') eine Oscar-Nominierung vorausgesagt wurde. Seine Darstellung in dem Drama 'Erschütternde Wahrheit' wurde nämlich von Kritikern hochgelobt.

Die Enttäuschung darüber, dass schwarze Schauspieler schon das zweite Jahr in Folge von den Academy Awards ausgegrenzt wurden, teilen auch zahlreiche andere Twitter-User, der Hashtag #OscarssoWhite trendet deshalb.

Zumindest moderiert wird das Hollywood-Spektakel von einem Schwarzen: Chris Rock (50) führt am 28. Februar 2016 durch die prestigeträchtige Preisverleihung, erlaubte sich aber trotzdem einen Seitenhieb: "Die Oscars - die weißen BET Awards", schrieb der US-Komiker mit sarkastischem Unterton.

Cover Media

— ANZEIGE —