Jackson-Prozess: Apotheker belastet Murray

In den Wochen vor Michael Jacksons Tod soll der Leibarzt des Sängers ein starkes Narkosemittel literweise eingekauft haben. Nach der Aussage des Apothekers Tim Lopez vor Gericht in Los Angeles bestellte Conrad Murray bei ihm große Mengen Propofol. Murray habe ihm gesagt, dass er damit etliche Patienten in seiner Klinik in Los Angeles behandele. Der wegen fahrlässiger Tötung angeklagte Herzspezialist kümmerte sich zu diesem Zeitpunkt aber nur um Jackson. Murray besaß keine Klinik in Los Angeles, er gab stattdessen den Wohnort seiner Freundin Nicole Alvarez als Postadresse an.

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Alvarez, die mit Murray einen zweijährigen Sohn hat, bestätigte vor Gericht, dass sie in den Wochen vor Jacksons Tod in ihrer Wohnung Pakete für den Arzt in Empfang genommen hatte. Sie beteuerte, dass sie nichts über den Inhalt wusste.

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