Jackson: Millionen für Schweigen angeblicher Missbrauchsopfer

Der verstorbene Michael Jackson hat sich offenbar mit einer Millionensumme das Schweigen angeblicher Missbrauchsopfer. Ein Ermittler sammelte Berichte, Transkripte von Telefonanrufen und Aufzeichnungen, die vermuten lassen, dass der 2009 verstorbene Sänger Michael Jackson umgerechnet fast 27 Millionen Euro an die Familien angeblicher Missbrauchsopfer zahlte.

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"Sie [die Berichte] zeigen, dass wenigstens zwei Dutzend Kindern Geld gegeben wurde, damit sie ruhig blieben - man kommt auf etwa 35 Millionen Dollar", meinte der Ermittler gegenüber der britischen Zeitung 'Sunday People'. "Wade Robson war eines der Kinder, das als Opfer identifiziert wurde, während unsere Berichte zeigen, dass viele andere bezahlt wurden, bevor ihre Namen überhaupt irgendwo auftauchten."

Über 15 Millionen Euro sollen demnach an Jordan Chandler gegangen sein. Der Ermittler wurde 1993 von Chandlers Vater angeheuert, nachdem dessen Sohn behauptet hatte, von Michael Jackson missbraucht worden zu sein.

"Ich habe das nicht veröffentlicht, um Michaels Kinder, die nichts Falsches getan haben, durcheinanderzubringen. Aber als Wades Fall bekannt wurde, fand ich, dass die Zeit reif wäre, die Öffentlichkeit wissen zu lassen, welche Informationen gesammelt wurden, was die Behörden haben - und was nie veröffentlicht wurde."

Demnach sollen die Dokumente auch an das FBI gegangen sein. In ihnen werden 17 Jungen genannt, fünf davon Kinderdarsteller und zwei Tänzer, die angeblich von Michael Jackson missbraucht wurden.

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