Jackie Collins hatte Angst vorm Arzt

Jackie Collins hatte Angst vorm Arzt
Jackie Collins © Cover Media

Jackie Collins (†77) wartete zwei Jahre, bis sie einen Knoten in ihrer Brust untersuchen ließ.

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Sie wartete zwei Jahre

Die Bestsellerautorin ('Seitensprünge') verstarb am Samstag [19. September] an Brustkrebs, die Krankheit hielt sie sechs Jahre lang geheim. Dem 'People'-Magazin gab sie kurz vor ihrem Tod noch ein Interview, in dem sie dann doch ausführlich über ihre Erkrankung sprach. "Ich dachte mir, dass ich mich damit nicht beschäftigen werde, weil es in meinem Kopf harmlos war", so Jackie.

2009 wurde der Krebs diagnostiziert, doch schon zwei Jahre zuvor entdeckte sie erstmals einen Knoten. "Ich musste damit umgehen, dass ich meine Mutter (an Brustkrebs) verloren hatte, meinen Ehemann (an Prostatakrebs) und meinen Verlobten (an Lungenkrebs). Ich wollte nicht alle in meiner Familie unter Druck setzen. So habe ich einfach glücklich Tag für Tag weitergelebt."

Sie habe gewusst, dass sie einen Arzt hätte aufsuchen sollen, hatte aber so eine Angst davor, dass sie sich nicht dazu durchringen konnte.

Anderen Frauen riet sie allerdings dazu, nicht ihrem Beispiel zu folgen. "Frauen sollten sich untersuchen lassen, weil es wirklich hilft, eine frühe Diagnose zu erhalten. Ich weiß, dass uns allen gesagt wird, das zu tun, aber einige von uns sind einfach zu dumm - und ich war eine von denen."

Auch ihrer Schwester, Schauspielerin Joan Collins (82, 'Der Denver-Clan'), gestand sie erst zwei Wochen vor ihrem Tod, dass sie an Brustkrebs erkrankt war. Die war natürlich schockiert, aber gab ihr Bestes, um Jackie beizustehen. "Ich hatte einfach das Gefühl, dass sie das in ihrem Leben nicht brauchte", erklärte Jackie Collins ihre Entscheidung, selbst vor ihrer Schwester geschwiegen zu haben. "Sie ist sehr positiv und sozial, aber ich bin mir nicht sicher, wie stark sie ist. Ich wollte ihr damit nicht zur Last fallen."

Cover Media

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