Jack White: Funkstille zwischen ihm und Meg

Jack White
Jack White © Cover Media

Jack White (28) hat keine Lust mehr, mit Meg White (39) zu reden.

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Kein Kontakt zur Exfrau

Die ehemaligen Mitglieder der The White Stripes ('Seven Nation Army') feierten 2002 ihren Durchbruch und gewannen zwei Grammys. Zwei Jahre später ließ sich das Paar allerdings scheiden und am 2. Februar 2011 kündigten die beiden die Auflösung ihrer Band an. Von einem guten Verhältnis zwischen dem ehemaligen Ehepaar kann nicht die Rede sein - Meg sei ein einsamer Wolf. "Ich glaube nicht, dass irgendwer noch mit Meg spricht", überlegte der Musiker gegenüber dem amerikanischen 'Rolling Stone'-Magazin. "Sie war immer eine Einsiedlerin. Als wir in Detroit lebten, musste ich mit dem Auto zu ihrem Haus fahren, wenn ich mit ihr reden wollte - jetzt passiert das so gut wie nie." Der Mangel an Enthusiasmus sei ein Grund gewesen, warum es mit den beiden - musikalisch wie privat - nicht mehr funktionierte. "Sie gehört zu den Personen, die mir keine High-Five geben, wenn ich einen Touchdown schaffe. Wir arbeiteten im Studio und irgendwas Großartiges passierte, ich meinte: 'Verdammt, wir sind hier gerade in eine neue Welt aufgebrochen.' Und Meg sitzt schweigend da." Für den leidenschaftlichen Künstler ein No-Go, nicht mit Passion im Studio zu sitzen. "Ich erinnere mich, dass Ringo Starr gesagt hat: 'Mir hat Elvis immer leid getan. Als Teil der Beatles konnte jeder mit jedem reden. Elvis war allein.' Ich dachte mir: 'Scheiße, versuch mal in einer Zwei-Mann-Band zu sein, in der die andere Person nicht spricht."

1997 kam Jack White auf die Idee, seine musikalisch unerfahrene Freundin ans Schlagzeug zu setzen und beschrieb sie in vielen Interviews als "unglaublich erfrischend". Meg soll die Leidenschaft ihres Partners allerdings gar nicht bewusst gewesen sein: "Ich glaube nicht, dass sie verstand, wie wichtig sie für mich und die Musik war. Sie war die Antithese zu einem modernen Drummer. So kindlich und unglaublich und inspirierend. Nichts, was ich mache, wird das jemals übertrumpfen."

Trotz dieser Überzeugung lässt sich Jack White nicht entmutigen: Am 6. Juni erscheint sein zweites Solo-Album 'Lazaretto', wo er sich unter anderem von Jypsi-Geigerin Lillie Mae Rische unterstützen lässt. Bei seinem Solo-Debüt 'Blunderbuss', erschienen 2012, setzte der Rocker übrigens ebenfalls auf weibliche Unterstützung. Aus gutem Grund, wie Jack White lachend gegenüber 'The Sun' zugab: "Es braucht nur ein Mädchen im Raum, um dem ganzen Testosteron eine neue Reichweite zu geben."

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