Ist Will Smith ein schlechter Vater?

Ist Will Smith ein schlechter Vater?
Will Smith: Kinder werden niemals bestraft © dpa bildfunk

Kinder werden niemals bestraft

Sie sind ein perfekt eingespieltes Team: Will Smith und sein Sohn Jaden. Die beiden sind mittlerweile auch beruflich unzertrennlich geworden und haben mal wieder einen gemeinsamen Film gedreht. Auf der Premiere von 'After Earth' in Tokio geben sich Vater und Sohn gewohnt cool, lässig und lustig. Doch sie zeigen auch eine erstaunlich ernsthafte Seite.

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"Früher war das Einzige, was mich interessiert hat, dass meine Filme weltweite Hits werden und Unsummen Geld einspielen", so Will Smith im exklusiven Interview mit RTL. "Heute finde ich es viel toller, dass die gemeinsamen Dreharbeiten mit Jaden unsere Beziehung verbessert haben."

Dann verrät Jaden etwas Unglaubliches: Er und seine Schwester werden von ihren Eltern niemals bestraft - egal, was sie getan haben! "Mein Vater schreit mich nie an, wenn ich etwas Falsches gemacht habe", so der 14-Jährige. "Er fragt mich: 'War das richtig, was du da getan hast?' Ich sage dann: 'Nein, Entschuldigung.' Und tue es nie wieder."

Will Smith ist - wie sein guter Freund Tom Cruise - Mitglied von Scientology. Da ist diese Art der Erziehung nicht unüblich. Schließlich sind Scientology-Anhänger der Überzeugung, dass es keine Kinder gibt. Für sie sind Kinder Erwachsene in kleineren Körpern.

Kein Wunder also, dass der 14-Jährige ein erstaunliches Selbstbewusstsein an den Tag legt. "Ich will das Beste aus mir machen, was möglich ist. Ich will nicht nur die Unterhaltungsindustrie beeinflussen, ich will die ganze Welt beeinflussen", so Jaden.

Aber was ist dran an den ewigen Gerüchten, die Ehe zwischen Will und seiner Frau Jada sei am Ende? "Wenn Jada und ich zusammen kommen, ist da diese seltsame Energie, wie eine Explosion. Und was daraus entsteht, ist pure Magie", schwärmt der Schauspieler.

Diese - scheinbar - perfekte Familie wirkt fast schon ein bisschen beängstigend, aber gleichzeitig auch höchst faszinierend.

Bildquelle: dpa

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