Isabella Rossellini: "Mein Hund hat immer an mich geglaubt"

Isabella Rossellini: "Mein Hund hat immer an mich geglaubt"
Sie ist bald wieder auf der großen Leinwand zu sehen: Schauspielerin Isabella Rossellini © Evan Agostini/Invision/AP

Isabella Rossellini (63, "Zufällig verheiratet") hatte keine wirkliche Wahl. Als Tochter von Leinwand-Legende Ingrid Bergman und dem Regisseur Roberto Rossellini blieb der Italienerin fast nichts anderes übrig, als schließlich den Beruf der Schauspielerin zu wählen. Dabei war es zunächst ihr Interesse an Design und Mode, das sie zu einer Modelkarriere führte. Erst in "meinen 30ern habe ich mir gedacht, dass ich es mal mit der Schauspielerei versuchen sollte", so die Ex-Frau von Martin Scorsese und David Lynch (69, "Unter Kontrolle").

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Zu ihrem Comeback mit "Joy"

Heute bedauert Rossellini mit 63 Jahren "absolut keinen einzigen Moment meiner Karriere". Sie liebe ihre Arbeit und "möchte so lange wie möglich weitermachen", berichtete sie jetzt der Nachrichtenagentur spot on news.

 

"Mir hat diese Rolle wirklich Spaß gemacht, weil ich richtig gemein sein darf"

 

Begeistert war sie, als Regisseur David O. Russell (57, "Silver Linings") Rossellini für seinen neuen Film "JOY - Alles außer gewöhnlich" engagieren wollte. In dem Film geht es um die Selfmade-Millionärin Joy Mangano (gespielt von Jennifer Lawrence). Rossellini spielt darin eine wohlhabende Mäzenatin, die an Manganos Fähigkeiten und Idee als Geschäftsfrau glaubt und sie finanziell unterstützt. "Mir hat diese Rolle wirklich Spaß gemacht, weil ich richtig gemein sein darf. Das hat mir gefallen", so Rossellini.

Viele Fans dürfte es nicht entgangen sein, dass "Joy" der erste Film für Rossellini nach sieben Jahren Abwesenheit in Hollywood ist. "Wenn du älter wirst als Schauspieler, dann kriegst du nicht mehr so viele Rollen, so einfach ist das", erklärt sie ihre lange Leinwand-Abstinenz.

Die 63-Jährige nutzte die Abwesenheit vor der Kamera damit, sich in der Universität einzuschreiben und "das Verhalten von Tieren" zu studieren, wie sie selbst sagt. Vielleicht überrascht dann auch Rossellinis Antwort auf die Frage, welcher Mensch immer an sie geglaubt habe, nicht: "Mein Hund hat niemals den Glauben an mich verloren."

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