Hollywood Blog by Jessica Mazur

Irre Geschäftsidee aus Hollywood: Fötus-Figuren in 3D

Irre Geschäftsidee aus Hollywood: Fötus-Figuren in 3D
Irre Geschäftsidee aus Hollywood: Fötus-Figuren in 3D © Fotocredit: 3D Babies

von Jessica Mazur

"Mutterschaft ist die spannendste Sache der Welt. Ich kann es nicht erwarten, mein Baby endlich im Arm zu halten." Ein Satz, den man fast von jedem Promi im Laufe einer Schwangerschaft in irgendeinem Interview zu hören bekommt. Wie gerade erst wieder von Mommy-to-be Hayden Panettiere. Ist ja auch logisch. Gerade wenn es das erste Kind ist, können sich neun Monate ganz schön hinziehen und die Geburt des Kindes wird von den meisten Frauen sehnsüchtig erwartet. Nun will eine US-Firma schwangeren Promis und Nicht-Promis das Warten versüßen. Wie? Mit einer 3D Skulptur des ungeborenen Babies.

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Das Prinzip ist einfach: Die werdende Mutter lässt beim Arzt 3D und 4D Ultraschallbilder erstellen (am besten zwischen der 23. und 32. Schwangerschaftswoche) und mit Hilfe dieser Bilder (und der "neuesten Computertechnologie", wie es heißt) wird eine Skulptur des Babies geformt. Nase, Kopfform, Ohren... alles Eins-zu-Eins wie auf den Ultraschallbildern. Die Babyfigur kommt dann per Post zu einem nach Hause und kann gestreichelt und betüddelt werden, bis das echte Baby rauskommt. Total bescheuert und "creepy"? Ja, sehe ich ähnlich. Trotzdem versucht '3D Babies' gerade den ganz großen Durchbruch auf dem US-Baby-Markt. Gerade erst habe ich wieder eine Anzeige in dem amerikanischen 'Parents' Magazin entdeckt...

Für Interessierte: Die Babies kommen in zwei Größen - 10 cm von Kopf bis Po für 250 Dollar, und 20 cm von Kopf bis Po für 550 Dollar. Außerdem können werdende Eltern zwischen drei Hauttönen wählen (hell, mittel, dunkel) und zwischen vier verschiedenen Körperhaltungen. Laut Hersteller eignen sich die Fötus-Figuren erstklassig als Dekoration fürs Kinderzimmer, als Tisch-Deko für die Baby-Shower, als 'Ehrengast' auf 'Gender Reveal Parties' (was es nicht alles gibt...) und natürlich als Kunstobjekt in der Glasvitrine. Und das Beste: Auch Nicht-Schwangere können sich ein 3D Baby bestellen. Die Firma plant nämlich in Zukunft 'Promi-Babies' auf den Markt zu bringen, modelliert nach den ersten Babyfotos, die die stolzen Eltern veröffentlichen. Baby North West gab es bereits eine zeitlang für 250 Dollar zu kaufen. Angeblich ein echtes Must Have für jeden Kardashian-Fan...

Ob sich der 3D Babytrend hier in den Staaten tatsächlich durchsetzen wird und immer mehr Babies demnächst vom 'Mailman' geliefert werden, wird sich zeigen. Wenn ich hier in Hollywood die erste Babyshower besuche, auf der ein 3D Baby als 'Centerpiece' auf dem Tisch liegt, sage ich natürlich umgehend Bescheid...;)

Viele Grüße aus Lalaland sendet Jessica Mazur.

Irre Geschäftsidee aus Hollywood: Fötus-Figuren in 3D
© Bild: Jessica Mazur