Iris Berben: Mutiger und neugieriger

Iris Berben
Iris Berben © Cover Media

Iris Berben (63) liebt es, mit ihrer Lebenserfahrung neue Projekte anzugehen, die sie auch viel mehr genießen kann, als das als junge Frau der Fall war.

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Vieles wird im Alter besser

Die Schauspielerin ('Anleitung zum Unglücklichsein') hat das Gefühl, heute auch viel neugieriger zu sein, wie sie im Gespräch mit dem Magazin 'Myway' erklärte: "Meine Neugierde ist nicht nur geblieben, sie wächst sogar weiter. Heute, mit 63, kann ich mich viel mehr trauen, weil ich schon etwas geleistet und bewiesen habe."

In der Tat, was ihr Berufsleben angeht, hat die Präsidentin der Deutschen Filmakademie so viel geleistet wie nur wenige deutsche Darstellerinnen. 1969 trat sie zum ersten Mal in einem Kinofilm auf, seitdem begeistert sie regelmäßig als Schauspielerin, Hörbuchsprecherin oder Model. Daneben setzt sich die gebürtige Detmolderin gegen Fremdenhass und Antisemitismus ein.

Als Schauspielerin wurde Iris Berben mit etlichen Preisen ausgezeichnet - eine weitere schöne Anerkennung ihres Schaffens, mit dem noch lange nicht Schluss sein soll: "Ich habe meinen Beruf immer sehr intensiv ausgeübt und auch mein Leben sehr intensiv gelebt, trotzdem habe ich das Gefühl, ich habe eine Menge gesät - und jetzt ist Erntezeit. Aber es soll mit dem Säen durchaus weitergehen! Ich will nicht nur ernten. Ich will schon auch immer wieder Neuland betreten!"

Ende vergangenen Jahres war es mal wieder Zeit für Neuland: Nach 20 Jahren und 31 Kriminalfällen verabschiedete sich Berben im Oktober von einer ihrer Paraderollen: die der TV-Kommissarin Rosa Roth. Auch wenn sie es selbst war, die Lust auf diese Veränderung hatte, fiel der Abschied schwer: "Ich trauere Rosa jetzt schon nach und muss manchmal schlucken, aber es war ohne Zweifel die richtige Entscheidung. Ich wollte den Zeitpunkt für das Ende selber bestimmen und nicht darauf warten, dass er für mich bestimmt wird", erläuterte Iris Berben im Gespräch mit der 'Stuttgarter Zeitung'.

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