Inga Humpe: Burnout als Erfindung der Medizin

Inga Humpe
Inga Humpe © Cover Media

Für Inga Humpe (58) ist ein Burnout nichts anderes als ein Nervenzusammenbruch.

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Oder Nervenzusammenbruch

Die Sängerin ('36 Grad') ist schon seit den Zeiten der Neuen Deutschen Welle im Musikgeschäft. In den 70er Jahren gehörte sie mit der Berliner Band Neonbabies, dem Projekt DÖF und im Duo mit ihrer Schwester Annette zu den Stars der deutschen Pop-Szene. Seit 2000 ist sie mit der Elektro-Popgruppe 2Raumwohnung erfolgreich. Doch forderte der Erfolg auch seinen Preis: Vor einigen Jahren stand die Wahl-Berlinerin wegen Überarbeitung kurz vor einem Burnout - der für sie nichts anderes als ein Nervenzusammenbruch ist: "Burnout ist eine Erfindung der medizinischen Industrie. Ich glaube, dabei handelt es sich um nichts anderes als einen Nervenzusammenbruch - und das kommt halt ab und zu vor", erklärte sie im Interview mit 'Neon'.

Bei Inga kam die Erschöpfung nach zu viel Arbeit. Zum Glück konnte sie dem Zusammenbruch knapp entgehen: "Eines Morgens bin ich aufgewacht und fühlte gar nichts“, erinnerte sich Inga Humpe in einem früheren Gespräch mit dem 'Zeitmagazin'. "Ich bin dann aufgestanden, rausgegangen, es war wunderschönes Wetter, aber ich konnte nicht weinen. Diese Kälte kam aus einer konstanten Überlastung." Überarbeitung, Druck und ständiger Stress haben zu dem Fast-Burnout geführt, den sie durch konsequentes Meditieren glücklicherweise in den Griff bekommen habe. Jetzt geht es der Sängerin wieder blendend und am 6. September veröffentlicht sie das neue 2Raumwohnung-Album unter dem Titel 'Achtung Fertig'.

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