Ines Redjeb: Unfall mit Kim Gloss hat immer noch Nachwirkungen

Ines Redjebs Liebe zerbrach nach dem Unfall.
Ines Redjeb hat noch immer mit den Folgen des Unfalls zu kämpfen. © picture alliance / SuccoMedia /, SuccoMedia

Ines Redjeb: "Der Unfall ist nicht spurlos an mir vorbeigegangen"

Auch rund acht Monate nach dem Horror-Unfall mit Kim Gloss leidet Ines Redjeb noch an den Folgen. Das Unglück hat psychische Spuren hinterlassen, ihre Beziehung zerbrach. Vor wenigen Wochen erst trennte sich die 26-Jährige von ihrem Verlobten, HSV-Star Änis Ben-Hatira.

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"Es geht mir gut. Es musste so passieren", sagt die Ex-DSDS-Sängerin im 'Closer'-Interview zu dem Liebes-Aus. "Der Unfall ist nicht spurlos an mir vorbeigegangen, ich war mit der ganzen Situation überfordert. Jetzt brauche ich Zeit, um mit dem Erlebten umgehen zu können und ich muss zu mir selbst finden."

Im September 2013 krachte der BMW von Kim Gloss frontal in einen entgegenkommenden Bus - Ines Redjeb saß auf dem Rücksitz. Während Kim selbst nur leichte Blessuren davontrug, war es vor allem Freundin Ines, die bei dem Aufprall zu Schaden kam. Ihre Krankenakte liest sich wie ein Dokument der Schmerzen: Schädelbasisfraktur, Kieferhöhlen-, Augenhöhlen-, Nasenbeinbruch, viele lockere Zähne und vier gebrochene Halswirbel. Wegen Hirnblutungen musste Ines sogar am Schädel operiert werden, kam danach ins künstliche Koma.

Ines Redjeb: "Psychisch geht es mir besser"

"Ich bin noch nicht ganz gesund und habe noch Bewegungs-Einschränkungen sowie häufig stechende Kopfschmerzen", so Ines über ihren aktuellen Gesundheitszustand. "Dreimal die Woche gehe ich ins Therapiezentrum und bekomme dort Anwendungen. Psychisch geht es mir besser. Anfangs stand ich schon sehr unter Schock."

Sie und Kim seien auch nach dem Unfall noch eng befreundet. "Wir schreiben uns oft übers Handy und sehen uns ab und zu." Kim wird sich demnächst vor Gericht verantworten müssen - auch wegen der fahrlässigen Körperverletzung an Ines. Bis jetzt habe sie 10.000 Euro Schmerzensgeld bekommen, doch sie sagt: "Die Summe ist ein Witz nach den ganzen Einschränkungen, die ich noch immer habe."

Foto: dpa

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