Indira Weis: Peinlicher TV-Auftritt

Indira Weis: Peinlicher TV-Auftritt
Indira Weis blamierte sich mit wirren Verschwörungstheorien zum 11. September 2001.

Wirre Aussagen zum 11. September 2011

Oje, da hat sich die ‚Dschungel-Prinzessin’ aber mächtig blamiert. In der TV-Show 'Entweder Broder' wurde Indira Weis von ‚Welt’-Autor Henryk M. Broder zu verschiedenen Themen interviewt, und die Antworten der Sängerin waren dabei an Peinlichkeit kaum zu überbieten. Nur wenige Tage, nachdem die USA dem zehnjährigen Jahrestag des schrecklichen Terrorangriffs in New York am 11. September 2001 gedachten, konnte man von ihr diese Worte hören: "Ich glaube ganz im Ernst, dass die Amerikaner dahinterstecken, die Amerikaner selber, weil komischerweise fast keine Amerikaner in den Twin Towers waren.“ Hallo, geht’s noch?

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Dass bei den fürchterlichen Anschlägen fast 3000 US-Amerikaner ums Leben kamen, passt wohl nicht das wirre Weltbild der 31-Jährigen. Aber es kommt noch ‚besser’: „Die Amerikaner haben Osama selbst gezüchtet und brauchen sich nicht zu wundern, wenn er mal zurückschlägt.“

'Kluge' Äußerungen um jeden Preis

Indira, die nach eigenen Angaben Amerikanistik studierte, wollte im Gespräch mit dem Journalisten Broder wahrscheinlich mit besonders tiefen Einsichten punkten. Allerdings ging dieser Schuss komplett nach hinten los. Zwar bewegt sich das Format Broders irgendwo zwischen Journalismus und Satire, und demnach ist auch nicht völlig auszuschließen, dass Indira ihre Äußerungen ebenfalls satirisch meinte. Aber wäre selbst in diesem Fall der Bogen der Satire nicht überspannt?

Äußerungen wie diese, dass die Amerikaner sich „nicht zu wundern“ brauchen, sind angesichts der Brutalität dieses Verbrechens vor allem eines: Ein Schlag ins Gesicht aller Menschen, die bei dem Attentat ihre Angehörigen verloren haben. Vielleicht sollte sich Indira zukünftig nur noch auf das Singen konzentrieren.

(Bildquelle: dpa)

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