'Independence Day' mit Will Smith: Fünf interessante Fakten zu Roland Emmerichs Klassiker

Fünf interessante Fakten zum Emmerich-Klassiker "Independence Day"
Vor genau 20 Jahren retteten Will Smith (l.) und Jeff Goldblum die Erde © Twentieth Century Fox

Am 14. Juli und nach 20 Jahren kommen sie also wieder, die kriegstreibenden Kino-Aliens aus Roland Emmerichs "Independence Day". 1996 erblickte der Vorgänger von "Independence Day: Wiederkehr" das Licht der Welt, die er in den knapp 150 Minuten Laufzeit so eindrucksvoll in die Luft jagen sollte. Es war nicht nur der Beginn von Emmerichs liebster Beschäftigung, mit teils lächerlich viel Pathos die Erde untergehen zu lassen. Nein, der in Stuttgart geborene Filmemacher wurde spätestens mit dem Blockbuster zum heißesten Deutschland-Import der Traumfabrik. Anlässlich des Kinostarts von "Independence Day: Wiederkehr" gibt es hier noch einmal die witzigsten Fakten zum Vorgänger.

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Echte Ufos, Zensur, Impro

 

Das Militär war "not amused"

 

Eigentlich soll sich das US-Militär durchaus kooperativ gezeigt haben und wollte Emmerich beim Dreh seines Films mit Beratern und Zugang zu Militäranlagen unterstützen. Das heißt, bis man in der Armeespitze mitbekam, dass ein großer Teil des Films auch in der sagenumwobenen "Area 51" spielen wird. Dort soll bekanntlich ein 1947 über Roswell abgestürztes Ufo lagern - eine Verschwörungstheorie, welche der Film bestätigte. Beim Militär sank laut des Making-Off-Extras auf der DVD des Streifens jedenfalls die Hilfsbereitschaft, als man von diesem Teil des Skripts erfuhr.

 

Die Außerirdischen kommen!

 

Nicht wenige Bewohner des US-Bundesstaates Kalifornien dachten 1996 tatsächlich eine unheimliche Begegnung der dritten Art erlebt zu haben. Denn für "Independence Day" stattete die Filmcrew einen Helikopter mit allerhand blinkender Lichter aus - im Film als "Welcome Wagon" zu sehen, um die Aliens zu begrüßen. Da wussten die Filmbewohner schließlich noch nicht, dass ihnen kurze Zeit später sämtliche Sehenswürdigkeiten der USA um die Ohren fliegen würden. Nur dummerweise gingen während der Dreharbeiten angeblich rund 150 besorgte Anrufe bei der Polizei von Leuten ein, die den Helikopter für ein echtes Ufo gehalten haben.

 

Präsident Frank Underwood?

 

Am Ende war es Bill Pullman, der als Präsident der Vereinigten Staaten den Widerstand gegen die Außerirdischen anführen und seine ungemein patriotische Rede schwingen durfte. Doch wie es der Zufall so will, soll damals ein inzwischen berühmter Serien-Präsident ebenfalls im Gespräch gewesen sein. Kevin Spacey hätte angeblich um ein Haar die Rolle als Präsident in "Independence Day" bekommen. Beinahe wäre also Frank Underwood aus "House of Cards" in den Kampfjet gestiegen, um den Extraterrestriern in ihre außerirdischen Hintern zu treten.

 

Kein Unabhängigkeitstag im Libanon?

 

Erste US-Reviews kritisierten den Film für seine zahlreichen stereotypen Darstellungen. Im Libanon waren es aber nicht etwa besonders brutale Szenen, die aus dem Film geschnitten wurden und sogar beinahe ein Verbot des Streifens zur Folge hatten. Die Schnitte betrafen stattdessen Szenen, die religiöse Inhalte hatten.

 

Ich lass' mir was einfallen!

 

Im Film ist Jeff Goldblums Figur David Levinson ein ausgesprochen einfallsreiches Kerlchen. Immerhin erschafft er den Computervirus, der die Alienflotte letztendlich außer Gefecht setzt und die Menschheit rettet. Doch auch Goldblum selbst entpuppte sich während der Dreharbeiten als recht gewieft und soll große Teile seiner Dialoge mit Will Smith und Judd Hirsch, der seinen Vater spielt, improvisiert haben.

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