In Frankreich begann Jean Renos Karriere, doch er schaffte es auch in den USA

Jean Reno mit einer seiner vielen Auszeichnungen - seine Leistung wurde häufig mit Preisen gekrönt
Jean Reno - bekannt aus 'Die purpurnen Flüsse' © picture alliance / dpa, Stringer

Jean Reno - er bleibt sich selbst und seiner Wahlheimat Frankreich treu

Der erste Film, in dem Jean Reno zu sehen war, hieß ‚L'Hypothèse du tableau volé‘ und erschien im April 1979. Zwei Jahre später lernte Reno den Regisseur Luc Besson kennen und wurde von diesem regelmäßig in dessen Projekten eingesetzt. Nach dem Thriller ‚Subway‘ von 1985 markierte Renos Rolle in ‚Im Rausch der Tiefe‘ von 1988 den Durchbruch für den Schauspieler in Frankreich. Für seine Rolle wurde er als ‚Bester Nebendarsteller‘ für den französischen Filmpreis ‚César‘ nominiert.

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Reno und Besson arbeiteten außerdem bei ‚Nikita‘ aus dem Jahr 1990 und ‚Léon – Der Profi‘ von 1994 zusammen. Letzterer machte Reno auch weltweit bekannt und sorgte dafür, dass er auch in den USA Fuß fassen konnte. So spielte er etwa 1995 in ‚French Kiss‘, 1996 in ‚Mission: Impossible‘ und 1998 in ‚Ronin‘ und ‚Godzilla‘ mit. Im Jahr 1999 ernannte der damalige französische Staatspräsident Jacques Chirac Reno wegen dessen Verdiensten um die Filmszene des Landes zum ‚Ritter der Ehrenlegion‘.

Fünf Jahre später wurde Reno zum ‚Offizier der Ehrenlegion‘ befördert. Im Jahr 2000 erhielt er zudem den ‚Europäischen Filmpreis‘ in der Kategorie ‚Beste europäische Leistung im Weltkino‘. Da es Reno sich zum Ziel gesetzt hatte, für jeden Hollywood-Film auch einen Film in seiner Wahlheimat zu drehen, kehrte er immer wieder für Dreharbeiten nach Frankreich zurück. Dort wirkte er etwa im Jahr 2000 im Thriller ‚Die purpurnen Flüsse‘ sowie 2004 in der Fortsetzung mit. In den Jahren 2006 und 2009 war Reno im Film ‚Der rosarote Panther‘ und dem zweiten Teil der Filmreihe zu sehen.

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