Hollywood Blog by Jessica Mazur

In der Schwangerschaft auf Botox verzichten? Ach, wofür denn?

In der Schwangerschaft auf Botox verzichten? Ach, wofür denn?
In der Schwangerschaft auf Botox verzichten? Ach, wofür denn? © (Bilderquelle: Splashnews)

von Jessica Mazur

Frauen, die schwanger sind, wissen in der Regel eigentlich, wie man sich verhalten sollte: Ausgewogen essen, viel trinken, möglichst viel Schlaf, Bewegung und keine unnötigen Risiken eingehen. Klingt einleuchtend. Doch hier in Hollywood läuft der (schwangere) Hase ein wenig anders. Viele Mommies-To-Be beschäftigen sich hier nämlich mit solch wichtigen Fragen, wie Kann ich mir während der Schwangerschaft Botox spritzen lassen?

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Ist ja auch logisch: Botoxinjektionen halten nun mal nicht länger als drei bis sechs Monate. Das heißt, spätestens ab Monat sieben wachsen nicht nur der Bauch gewaltig, sondern auch die Furchen im Gesicht, die jahrelang weggespritzt wurden. Wie schädlich Botox für das ungeborene Kind oder nach der Geburt beim Stillen sein kann, darüber streiten sich die Experten. Die meisten Doktoren raten zwar von jeglichen Eingriffen ab, doch hier in Beverly Hills findet man auch problemlos Ärzte, die trotz Babybauch zustechen.

Fakt ist: Ob Botox oder andere Füller wie Juvederm dem Baby tatsächlich schaden, ist nicht bewiesen, denn es gibt keinerlei Studien, die das be- bzw. widerlegen. Fürsprecher sagen, die Gefahr ist gleich null, da die injizierte Substanz an ihrem Platz bleibt und nicht in den Gesichtsmuskeln wandert. Dass der Fötus eine Ladung abbekommt, ist fast ausgeschlossen, sagt z.B. der plastische Chirurg Dr. Harold J. Kaplan. Und Statements wie diese nehmen viele schwangere Frauen in Hollywood als Freifahrtschein.

Zu dieser Gruppe soll auch Kim Kardashian gehören. US-Medien behaupten nämlich, dass sich die Reality Queen während ihrer Schwangerschaft nicht nur weiterhin die Lippen aufspritzen lässt, sondern auch Mund- und Augenpartie mit Botoxinjektionen glätten lässt.

Insider aus dem Bekanntenkreis des Kardashian-Clans sagen, dass die 32-Jährige so unglücklich ist mit ihrer Erscheinung in den letzten Monaten, dass sie alles dafür tun würde, um so gut wie möglich auszusehen. Das soll auch der Grund dafür sein, warum sie sich noch immer die Haare färben und regelmäßig auf dem ganzen Körper Spray Tan auftragen lässt.

Letzteres kann ebenfalls ein Risiko sein. LA Dermatologe Dr. Simon Ourian sagt nämlich laut In Touch: Alles, was eine schwangere Frau auf oder in ihren Körper tut, kann das Baby erreichen. Es ist ganz einfach: Würde ich mein zwei Monate altes Kind spray-tannen? Wenn nicht, dann sollte man selber auch drauf verzichten.

Naja, vielleicht plant Kim ja, ihrem Baby fürs erste Covershooting ein bisschen Sonnenbräune auf den kleinen Körper zu zaubern... Bei den Kardashians kann man ja nie wissen. Ich hoffe nur, Kim Kardashian weiß, dass Neugeborene mitunter auch ein wenig faltig aussehen können. Bitte nicht gleich zur Botox-Spritze greifen, Kim!! Das legt sich...

Viele Grüße aus Lalaland sendet Jessica Mazur.

In der Schwangerschaft auf Botox verzichten? Ach, wofür denn?
© Bild: Jessica Mazur