Immer noch Sido vom Block

Immer noch Sido vom Block
Sido © Cover Media

Sido (34) wird nie vergessen, wo seine Wurzeln liegen.

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Er kennt seine Wurzeln

Der Rapper ('Mein Block') floh mit seiner Familie im Alter von acht Jahren aus dem Osten in den Westen der Republik und wuchs von da an in einem Asylantenheim auf. Seine schwierige Vergangenheit hat er trotz seines großen Erfolgs nicht vergessen - auch wenn er heute in einer schicken Villa lebt.

"Ich bin einer vom Volk, ich bin von der Unterschicht - auch wenn ich da nicht mehr lebe. Ich verstehe die immer noch und möchte für sie sprechen", erklärte er im Interview mit der 'Berliner Morgenpost'.

Die wilden Zeiten hat Sido mit dem Blockleben hinter sich gelassen. Auch dank seiner Frau, der Moderatorin Charlotte Würdig (37), und seiner beiden Kinder. Charlotte, die anders als er in der Mittelschicht aufwuchs, ist auch diejenige, die ihm hin und wieder Grenzen aufzeigt. "Als ich bei der Echo-Verleihung den Preis abgeholt und dann damit ins Publikum geschossen habe wie mit einem Maschinengewehr, kam danach Charlotte zu mir und sagte: 'Übertrieben peinlich. Warum machst du sowas? Du bist doch keine 15 mehr.' Da wusste ich, sie hat Recht. Sie war die Einzige, die sich getraut hat, mir das ins Gesicht zu sagen", zeigte sich Sido begeistert.

Die Kindererziehung übernehmen beide übrigens gemeinsam. "Ich lese vor, schiebe Kinderwagen und wechsle die Windeln. Ein ganz normaler Vater. Ich möchte mir das nicht nehmen lassen", verriet der Musiker und machte deutlich, dass seine Frau gerne Karriere machen darf. "Ich denke, eine Frau hat keinen Bock, sich nur aufs Muttersein zu reduzieren, sondern will neben dem Baby einen anderen Sinn im Leben haben. Da soll man nicht im Wege stehen. Selbst wenn Charlotte jeden Tag moderieren würde, würden wir einen Weg finden."

Dass Charlotte Würdig auf ihren Sido zählen kann, ist ein großes Glück, schließlich gab sie kürzlich im 'Bild'-Interview zu, nicht immer Superwoman zu sein. "Ich habe auch meine Abende, an denen mir die Tränen kommen und ich nicht mehr weiß wohin. Manchmal überlege ich auch, ob ich nicht zu viel mache und ob ich genug für meine Familie und mich da bin, wie ich es in meinem Herzen möchte. Ich weiß, dass meine Familie immer Priorität hat. Aber natürlich fühle ich mich mal überfordert."

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