'Ich - Einfach Unverbesserlich 2': Filmkritik

Filmritik - Kinostart 4.Juli


Von Anne Jaworski

4.5 von 5 Punkten

Nach der viel gelobten und sehr erfolgreichen Animations-Komödie ‚Ich- Einfach Unverbesserlich‘ (2010) kommt nun die von vielen Fans sehnsüchtig erwartete Fortsetzung in die Kinos und kann problemlos mit dem ersten Teil mithalten.

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Ex-Schurke Gru (wieder gesprochen Oliver Rohrbeck, ‚Die drei ???‘) genießt mittlerweile das Leben als glücklicher Familienvater seiner drei Adoptivtöchter Margo, Edith und Agnes. Nachdem er im ersten Teil den Mond stehlen wollte, hat er sich vom 'Bösen- Business' verabschiedet. Die Vaterrolle hat er derweilen voll verinnerlicht. Er plant Kindergeburtstage und versucht, seine Mädchen so gut es geht zu beschützen, besonders vor Jungs. Der typische Familienalltag - könnte man meinen. Aber Gru wird wieder rekrutiert, diesmal von den Guten. Er soll einer geheimen Organisation helfen, einen Superschurken aufzuspüren. Allerdings muss der Neu-Papa den Spagat zwischen alltäglichen Vaterpflichten und seinem neuen Auftrag, die Welt zu retten, bewältigen. Gru bekommt von der Organisation die Agentin Lucy (mit der Stimme von Martina Hill) zur Seite gestellt, um den Bösewicht undercover aufzuspüren.

Dass ihm die abgedrehte Agentin schöne Augen macht, hat er jedoch nicht erwartet. Für weitere Turbulenzen sorgen mal wieder Grus geliebte Minions. Diese kleinen gelben Untertanen helfen ihm dabei, den Haushalt zu schmeißen, während er auf geheimer Mission ist. Bis auf mysteriöse Weise einige von ihnen verschwinden …

'Ich-Einfach Unverbesserlich 2' Filmkritik Gru und seine seine Untertanen: Die Minions.

Wirklich einfach unverbesserlich

Die Hauptfiguren werden auch diesmal wieder von der Armee gelber, schräger Wesen in den Hintergrund gestellt. Ob ein- oder zweiäugig, ob dick oder dünn - die sogenannten Minions sind das absolute Highlight des Films. Die pillenförmigen Wesen haben diesmal eine wesentlich größere Rolle und sind für die meisten Gags und Lacher verantwortlich.

Leider werden so die drei niedlichen Adoptivtöchter ein wenig in den Hintergrund gedrängt. Einen wichtigen Beitrag zur Handlung leisten sie nicht mehr, aber dies wird durch die neue Figur Lucy wieder ausgeglichen.

Eine animierte Komödie, die wie der Vorgänger auf witzige und originelle Weise die ganze Familie unterhält und mit gut platzierten 3D- Effekten punkten kann.

Bildquelle: dpa bildfunk
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