Ice Cube schleimt sich nicht hoch

Ice Cube
Ice Cube © Cover Media

Ice Cube (45) hat keine Lust darauf, sich bei Hollywoodbossen einzuschleimen.

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Für gute Filmrollen

Der amerikanische Schauspieler ('Friday') begann Ende der 80er seine Karriere als Rapper, hatte aber schon bald in der Filmbranche noch größere Erfolge. Als er jetzt vom Magazin 'Billboard' gefragt wurde, ob er lieber einen Oscar oder Grammy gewinnen würde, stellte er klar, das beide Preise für ihn keinerlei Bedeutung hätten. "Ich habe noch keinen gewonnen und fühle mich immer noch gut mit mir selbst", versicherte er. "Manche Künstler spielen das Spiel, so wie es gespielt werden soll, und anderen ist das einfach egal und sie machen was sie wollen. Hollywood bestraft unkonventionelles Denken. Die Leute, die anderen auf den Partys keinen Honig ums Maul schmieren, werden am Ende übersehen. Das ist mir alles zu abgedroschen. Ich gehe nicht zu diesen Events, nur um ein Foto zu machen."

Im vergangenen Jahr war Ice Cube in der Komödie 'Ride Along' zu sehen, die ein so großer Erfolg war, dass nun eine Fortsetzung geplant ist, bei der auch wieder sein Kollege Kevin Hart (35) dabei sein wird.

Seine Zeit richtig einzuteilen, musste Ice Cube unterdessen erst lernen. "Am Anfang meiner Karriere war das wirklich hart, deshalb habe ich beschlossen, nicht Film und Musik miteinander zu kombinieren. Wenn ich an einem Film arbeite, bin ich komplett darin gefangen und denke nicht über die Musik und auch nicht über andere Filme nach. Das habe ich erkannt, nachdem ich ein paar Platten gemacht habe, die ich nicht mochte, und einige Filme, die mir nicht gefallen haben. Ich war teilweise in beiden Welten und habe ständig das Set verlassen, um Musik zu machen. Am Ende betrügt man beide, wenn man sie nicht trennt", erklärte Ice Cube seine Herangehensweise.

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