"Hustler"-Chef Larry Flynt will "Playboy"-Villa kaufen

"Hustler"-Chef Larry Flynt will "Playboy"-Villa kaufen
Bald eine WG? Die zwei Könige des Markts für Männermagazine: Larry Flynt (li.) und Hugh Hefner (re.) © [M] s_bukley / Tinseltown / Shutterstock.com

Hugh Hefners (89) "Playboy Mansion" steht erst seit Anfang Januar zum Verkauf und schon hat ein ganz besonderer Interessent angebissen: Sein schärfster Konkurrent, der Herausgeber des "Hustler"-Männermagazins, Larry Flynt (73). Aber wie der Chef seiner "Hustler Club"-Kette, Harry Mohney, der "New York Daily News" erzählt hat, kämen zwei Dinge dabei nicht in Frage: Nämlich der Preis von 200 Millionen Dollar (etwa 183 Millionen Euro) und das lebenslange Nutzungsrecht für Hefner und seine "schmierigen Blätter". Dass der "Playboy"-Chef bis zu seinem Tod in dem Herrenhaus leben darf, war allerdings die einzige Bedingung des "Playboy"-Unternehmens, das das Anwesen vor 45 Jahren gekauft hat.

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Für ein Viertel des Preises

 

Muss Hefner gehen oder darf er bald für "Hustler" arbeiten?

 

Das Klatschportal "TMZ" berichtet wiederum, dass Flynt seinem Erzfeind zwar ein Bleiberecht in der zukünftigen "Hustler Mansion" gewähren wolle - aber nur, wenn der ihm dabei helfe, die Models für sein Magazin auszusuchen und eine Kolumne darin veröffentlicht. Außerdem will das Portal von Quellen aus Flynts Umfeld wissen, dass er seinem Rivalen zunächst nur 40 Millionen Dollar (etwa 37 Millionen Euro) geboten habe und dann auf 80 Millionen Dollar (etwa 73 Millionen Euro) hochgegangen sei - weil er den legendären Charakter der 20.000 Quadratmeter großen Villa mit ihren 29 Zimmer erkenne.

 

80 statt 200 Millionen Dollar

 

Doch das "Playboy"-Unternehmen wolle das Angebot von 80 Millionen Dollar unter keinen Umständen auch nur überdenken. Dabei hatten Immobilienmakler laut "TMZ" den Preis von 200 Millionen Dollar von Anfang an für unrealistisch gehalten. Das Anwesen auf dem über ein Hektar großen Grundstück in den Holmby Hills von Los Angeles gehöre eigentlich abgerissen. Die "Playboy"-Villa könne aber aufgrund ihrer Geschichte durchaus auf 80 bis 90 Millionen Dollar (etwa 73 bis 82 Millionen Euro) kommen. Vielleicht werden sich die beiden auf ihre alten Tage ja doch noch einig, wenn auch nicht was Hochglanz-Erotikmagazine angeht.

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