Hulk Hogans Sex-Tape: Schadenersatz steigt auf 140 Millionen

Hulk Hogans Sex-Tape: Schadenersatz steigt auf 140 Millionen
Hulk Hogan bei einem Auftritt in New York © Globe-Photos/ImageCollect

Im Streit um ein Sex-Tape wurde Hulk Hogan (62) ein Strafzuschlag zum Schadenersatz über 25 Millionen Dollar zugesprochen, wie unter anderem das US-Promiportal "TMZ" berichtet. Damit beläuft sich die komplette Summe, die der Ex-Wrestler vor Gericht erstritten hat, auf 140 Millionen Dollar (etwa 124 Millionen Euro).

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Hulk Hogan bekommt weitere 25 Millionen Dollar

Gawker Media, auf deren Website ein Ausschnitt des Sex-Clips zu sehen war, soll nach der erneuten Jury-Entscheidung 15 Millionen zusätzlich zahlen, Inhaber Nick Denton zehn Millionen. A.J. Daulerio, der das Tape auf die Website stellte, soll 100.000 Dollar Schadenersatz zahlen. Am Freitag waren Hulk Hogan bereits 115 Millionen Dollar (etwa 100 Millionen Euro) von der Jury in Florida zugesprochen worden: Die Geschworenen waren der Ansicht, dass die Veröffentlichung des Clips im Jahr 2012 Hogans Privatsphäre verletzt und ihm emotionalen Schaden zugefügt habe. Rechtskräftig ist das Urteil nicht, Gawker will in Berufung gehen.

Gawker hatte Ausschnitte des Sex-Tapes online gestellt, auf dem Hogan mit der damaligen Frau seines ehemals besten Freundes, Bubba the Love Sponge (49), zu sehen ist. Das Video soll laut Hogan ohne sein Wissen aufgenommen worden sein, fünf Jahre bevor es auf der Gawker-Seite erschien. 2,5 Millionen Mal wurde es dort aufgerufen. Die Anwälte des Medienunternehmens hatten damit argumentiert, dass es ein öffentliches Interesse an dem Video gebe. Der ehemalige Wrestling-Star hatte zu Beginn des Prozesses ausgesagt, dass er sich "vollkommen gedemütigt" fühlte, nachdem die Gossip-Website das Video veröffentlicht hatte.

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