Hulk Hogan: Deshalb zieht er erneut gegen Gawker vor Gericht

Hulk Hogan: Deshalb zieht er erneut gegen Gawker vor Gericht
Hulk Hogan will einen neuen Prozess gegen "Gawker" © Dennis Van Tine/starmaxinc.com/ImageCollect

Der ehemalige Wrestler Hulk Hogan (62) hat "Gawker" erneut verklagt, wie US-Medien berichten. Der neue Vorwurf gegen die Gossip-Website: Geheime Gerichtsdokumente mit einer Abschrift von rassistischen Kommentaren, die Hogan gemacht haben soll, seien durch "Gawker" an die Öffentlichkeit gelangt. Schon einmal hatte Hogan vor Gericht gegen "Gawker" gesiegt und 140 Millionen Dollar erstritten, weil die Seite ein Sexvideo gezeigt hatte, das den Ex-Wrestler beim Sex mit der Frau seines damals besten Freundes gezeigt hatte.

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Es geht um geheime Dokumente

Mit der geleakten Abschrift der Gerichtsdokumente will "Gawker" aber nichts zu tun haben. Der nicht unbedingt seriöse "National Enquirer" brachte die Geschichte über Hogan, der sich negativ über den schwarzen Ex-Freund seiner Tochter ausgelassen haben soll. Die Folge war, dass World Wrestling Entertainment (WWE) die langjährige Zusammenarbeit mit Hogan aufgekündigt hatte. In Hogans neuer Klage beschuldigt er nicht nur "Gawker", die Geschichte an den "Enquirer" weitergegeben zu haben, sondern auch einen Manager, zwei DJs, einen Radiosender und einen Anwalt - sie sollen sich zusammengetan haben, um das Sextape an die Medien weiterzugeben - und sollen Hogan damit psychische Gewalt und wirtschaftlichen Schaden zugefügt haben.


"Es wird lächerlich"

Er habe von Anfang an gesagt, dass er alle Personen zur Rechenschaft ziehen wolle, zitiert "The Economic Times" Hogans Sprecherin. Das soll mit dieser neuen Klage geschehen. "Es wird langsam lächerlich", heißt es unterdessen von "Gawker". Hogan sei ein prozesssüchtiger Promi, der das Gericht missbrauche, um sein öffentliches Bild und Berichte über ihn zu kontrollieren. "Es wird Zeit für Hulk Hogan, Verantwortung zu übernehmen für seine eigenen Worte", die einzige Person die die WWE dazu gebracht habe, Hulk Hogan zu kündigen, "ist Hulk Hogan".


Hogan hatte "Gawker" zunächst verklagt, weil die Website ein Video aus dem Jahr 2007 veröffentlicht hatte, das ihn beim Sex mit Heather Clem zeigt, der Frau seines damals besten Freundes Bubba The Love Sponge Clem. Dass er dabei gefilmt worden sei, will er nicht gewusst haben. In diesem Fall strebt "Gawker" einen neuen Prozess an, da die Jury angeblich nicht alle Beweise angehört habe. Hogan waren 140 Millionen Dollar Schadenersatz zugesprochen worden. Die Geschworenen waren der Ansicht, dass die Veröffentlichung des Clips im Jahr 2012 Hogans Privatsphäre verletzt und ihm emotionalen Schaden zugefügt habe. Eine rechtskräftige Entscheidung gibt es noch nicht.



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