Hollywood Blog by Jessica Mazur

Hui Buh - Bei Brangelina spukt's

Hui Buh - Bei Brangelina spukt's
Hui Buh - Bei Brangelina spukt's

von Jessica Mazur

An der Aussage, dass New Orleans ein gefährliches Pflaster ist, muss tatsächlich etwas dran sein. Ich bin erst wenige Stunden hier und mir wurden schon von mehreren Seiten genaue Anweisungen gegeben, in welchem Radius ich mich um das Hotel herum bewegen darf, ohne mich in Gefahr zu begeben. Um genau zu sein hieß die Anweisung sogar: Wenn du über die Canal Street hinaus gehst, nimm lieber eine Waffe mit. EXCUSE ME? Eine Waffe. Der gefährlichste Gegenstand, der sich in meinem Gepäck befindet, ist der Heel meiner Pumps! Damit kann ich wohl kaum böse Buben vertreiben. ;-) Macht aber nix, denn unser Hotel befindet sich zum Glück mitten im sicheren und berühmten French Quarter von New Orleans, bzw. NOLA, wie die Leute die City hier nennen (steht für N-ew O-rleans L-ouisian-A).

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Bei einem ersten Spaziergang durch das French Quarter konnte ich eine Sache sofort feststellen: in dem Viertel kann man problemlos SEHR viel Zeit verbringen. Die kleinen, engen Straßen sind voller Shops und Galerien und an jeder Ecke findet man Bars und Restaurants aus denen Jazz Musik strömt, in denen meisten Fällen von einer Liveband. Herrlich. Ich muss allerdings gestehen, dass ich, als ich an den schönen, alten Häusern im spanischen Kolonialstil vorbeigeschlendert bin, vor denen teilweise noch die original Pfähle stehen, an denen früher einmal Pferde angebunden wurden, fast den Eindruck hatte, ich befinde mich in einer Studio-Kulisse. Anscheinend bin ich wirklich schon Hollywood-geschädigt... ;-)

Bei meinem Bummel durch das French Quarter konnte ich es mir natürlich auch nicht verkneifen, einmal bei meinen neuen Nachbarn vorbeischauen: den Jolie-Pitts. Dass Brad Pitt und Angelina Jolie in New Orleans für sich und die Kids ein Haus gekauft haben, ist ja kein Geheimnis, und wie der Zufall es so will, ist das Anwesen der berühmtesten Promi-Familie der Welt nur ein paar Blöcke von uns entfernt. Von außen sieht das Brangelina-Haus in der Governor Nicholls Street eigentlich recht bescheiden aus, aber das Innere des Anwesens, für das Papa Brad 3,5 Millionen Dollar auf den Tisch gelegt hat, soll es in sich haben: knapp 700 Quadratmeter, sechs Schlafzimmer, ein nicht einsehbarer Innenhof, sowie eine exklusive Gourmet-Küche und ein separates Gästehaus. Nicht schlecht! Wirklich schade, dass die Familie Thanksgiving nicht hier in New Orleans feiert, sonst hätte ich mich doch glatt selbst zum Turkey-Dinner eingeladen. Bei der Großfamilie kommt es auf einen Esser mehr oder weniger ja schließlich auch nicht mehr an... ;-)

So ganz leer stehen soll das Haus, das übrigens an der Stille des Klingelschilds ein Zeichen aufweist, auf dem steht "Please don't bother the animals" (ob damit die Kids gemeint sind ?) in der Zwischenzeit aber angeblich nicht. Es wird nämlich behauptet, dass es in dem Haus, das in den 50er Jahren als Aufnahmestudio von verschiedenen Musikern, wie Fats Domino oder Little Richard genutzt wurde, spuken soll. Einige Geisterexperten behaupten felsenfest, dass der Geist der New Orleanser Piano-Legende Professor Longhair in Brangelinas heiligen Hallen sein Unwesen treibt. Na toll, HUI BUH lässt grüßen... Eigentlich aber doch gar nicht so schlecht. Wenn Maddox, Zahara, Shiloh und Co. sonntagmorgens um sechs Uhr früh in New Orleans aufwachen, haben sie wenigstens jemanden zum Spielen. ;-)

Viele Grüße aus NOLA von Jessica Mazur

 

Hui Buh - Bei Brangelina spukt's
© Bild: Jessica Mazur