Hugh Jackman litt furchtbar

Hugh Jackman litt furchtbar
Hugh Jackman © Cover Media

Wenn Hugh Jackman (46) als Kind seine Wut nicht mehr aushalten konnte, rammte er seinen Kopf gegen die Schließfächer seiner Schule.

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Wütendes Kind

Die Mutter des Hollywoodstars ('Australia') verließ die Familie, als ihr Sohn acht Jahre alt war und zerstörte damit seine bis dato sichere Welt. Besonders als junger Teenager rastete Hugh immer häufiger aus - damals wurde ihm klar, dass seine Eltern nie wieder zusammenkommen würden.

"Es gab den perfekten Sturm aus Hormonen und Emotionen", meinte er im Magazin 'Parade'. "Das habe ich noch nie erzählt: Mir fällt gerade wieder ein, dass wir diese Schließfächer aus Metall [in der Schule] hatten und aus irgendeinem Grund, halb aus Spaß, stießen wir mit unseren Köpfen dagegen, bis sie Dellen hatten. So nach dem Motto: Wer ist der Härteste und Verrückteste."

Hugh fing auch an, Rugby zu spielen, aber das half ihm nicht mit seiner Wut. Er konnte den Sport nicht als Ventil nutzen, sondern rastete jedes Mal, wenn ihn jemand berührte, völlig aus. Bezugnehmend auf seine berühmte Rolle nennt er sein Verhalten heute seine "Wolverine-Wut".

Mit den Jahren dachte der Australier viel darüber nach, wieso er zu einem so wütenden Menschen wurde und er glaubt, dass es damit zu tun hat, wie "machtlos" er sich fühlte, als seine Familie auseinanderbrach. Auch seine vier älteren Geschwister konnten ihm in dieser Zeit nicht wirklich helfen.

"Ich war der Jüngste. Ich war normalerweise als erstes zu Hause und hatte Angst, alleine reinzugehen. Ich konnte nicht alleine ins Haus gehen. Ich wartete draußen, verängstigt, frustriert."

Auch vor der Dunkelheit oder vor Höhen fürchtete sich der Frauenschwarm, dessen Wut dadurch nur noch größer wurde, weil er sich von seinen Ängsten "eingeschränkt" fühlte.

Hugh Jackman wuchs sehr religiös auf und glaubt, dass ihm dies damals Halt gab.

"Ich ging ständig zu verschiedenen Predigern. Als ich so um die 13 war, hatte ich eine komische Vorahnung, dass ich mal auf der Bühne stehen würde, so wie die Prediger, die ich mir ansah."

Für ihn ist es in der Tat heute eine beinahe religiöse Erfahrung, auf der Bühne zu stehen, da die Theaterbühne für ihn der einzige Ort ist, wo er wirklich er selbst sein kann. Die Schauspielerei brachte und bringt ihm heute noch Frieden und in diesen Momenten ist Hugh Jackman glücklich und voller Ruhe.

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