Hugh Grant: Kritik muss sein

Hugh Grant: Kritik muss sein
Hugh Grant © Cover Media

Hugh Grant (55) kann einfach nicht anders: Er liest ständig die negativen Rezensionen seiner Filme.

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Britischer Masochismus

Ein dickes Fell hat der britische Schauspieler ('Bridget Jones') eigener Aussage zufolge nicht, das hält ihn allerdings nicht davon ab, nach einer Filmpremiere einen Blick auf die schlechten Kritiken zu werfen.

"Ich schaue mir inzwischen die Kritiken an und nehme sie auch persönlich", gestand Hugh im Gespräch mit 'WENN'. "Ich finde es aber völlig fair, jeden von Fall zu Fall zu beurteilen. Es ist wunderbar! Man sieht brillante Schauspieler, die plötzlich die falsche Richtung einschlagen und absolut furchtbar sind - das ist sogar ziemlich lustig."

Ein wenig "britischer Masochismus" sei ebenfalls schuld an seiner Tendenz, vernichtende Worte über sich ergehen zu lassen. "Man überspringt die guten Kritiken und liest die schlechten mit großem Interesse. Ich erlaube es ihnen, mich für eine Weile betrüben zu lassen."

Eine schlechte Darstellung lieferte Hugh übrigens einst zu Schulzeiten ab. "Einmal musste ich in der Schule singen, leider fing ich auf dem falschen Ton an - das habe ich niemals verarbeitet", seufzte er. "Ich wurde von 500 Jungen verhöhnt und ausgebuht."

Mit seinem neuen Film 'Florence Foster Jenkins' konnte der Leinwandstar die Kritiker zum Glück begeistern. In dem Biopic, das im November hierzulande anläuft, spielt Hugh Grant den Mann der schlechtesten Opernsängerin aller Zeiten, die wiederum von Meryl Streep (67'Die Eiserne Lady') dargestellt wird.

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