Hugh Grant: Ich kann auch anders

Hugh Grant
Hugh Grant © Cover Media

Hugh Grant (54) würde gerne der Rom-Com-Schublade entkommen.

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Aber niemand sieht es

In der Filmbiografie 'Florence' wird der britische Schnulzen-Star ('Notting Hill') in naher Zukunft als St Clair Bayfield - dem Manager der untalentierten Opernsängerin Florence Foster Jenkins - zu sehen sein und sich damit von einer ungewohnten Seite zeigen. Meryl Streep (65, 'Mamma Mia!') spielt hingegen die titelgebende Dame, mit der Bayfield außerdem jahrzehntelang liiert war.

"Meine Rolle in dem Film mit Meryl Streep ist ziemlich anders als alles, was ich bisher gemacht habe. Das war das Beängstigende daran", enthüllte Hugh gegenüber 'salon.com'. "Diese Frau, Florence Foster Jenkins, führte eine vierzigjährige Beziehung mit einem Mann, der jünger als sie und gewissermaßen ein gescheiterter britische Schauspieler war. Er ist ein sehr interessanter Charakter, weil er sie wirklich liebt."

Seine Darstellung ging der Engländer deshalb auch mit voller Leidenschaft an, allerdings meint er, sein Image als ewiger Romanzen-Held nicht mehr loswerden zu können. "Er ist ein sehr komplizierter Charakter, aber jedes Mal, wenn ich denke, dass ich von meiner üblichen Arbeit abweiche, sagen alle, ich sei bloß wieder derselbe alte Hugh Grant. Ich habe schon vor Jahren aufgegeben, anders zu sein."

Unlängst trat Hugh Grant außerdem neben Marisa Tomei (50, 'The Wrestler') für die romantische Komödie 'Wie schreibt man Liebe' vor die Kamera und wie der Hollywood-Held betonte, sei auch dieser Film kein Klischee. "Es geht um einen Mann, der nach einer neuen Richtung sucht, bis sich diese ihm völlig unerwartet eröffnet. Und das mochte ich", erklärte Hugh Grant zu dem Streifen, in dem es um einen Drehbuch-Autoren auf dem absteigenden Zweig geht. Dieser muss gezwungenermaßen einen Lehrerjob annehmen, der ihn mit einer attraktiven Single-Mutter zusammenführt.

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