Hugh Grant: Der Brexit wird nicht kommen

Hugh Grant: Der Brexit wird nicht kommen
Hugh Grant © Cover Media

Hugh Grant (55) glaubt nicht daran, dass Großbritannien die Europäische Union wirklich verlassen wird.

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Optimistische Einstellung

Im Juni entschieden sich die Briten in einem Referendum für den sogenannten Brexit, durch den das Land aus der europäischen Gemeinschaft austreten soll. Noch ist es allerdings nicht soweit, die britische Regierung muss laut Artikel 50 des Vertrags über die Europäische Union durch eine Mitteilung an den Europäischen Rat erst rechtlich wirksam in die Wege geleitet werden, was bisher noch nicht geschehen ist. Schauspieler Hugh Grant ('Vier Hochzeiten und ein Todesfall') sieht darin die Chance für ein Umdenken und ist optimistisch, dass es im Endeffekt doch nicht zum Austritt kommen wird.

"Wenn ich wetten müsste, wäre ich überrascht, wenn wir wirklich austreten würden", so der britische Star im Gespräch mit 'WENN'. "Man darf nicht vergessen, dass das Referendum nur eine beratende Funktion hatte; das ist keine zwingende Sache. Ich glaube, das könnte allgemein frisiert werden, vor allem jetzt, da die Leute anfangen zu verstehen, was für eine Selbstverwundung das war."

Hugh sieht die Brexit-Abstimmung als einen Weckruf für "die Fanatiker Europas, die einen immer homogenisierten Superstaat wollten". Er erklärte dazu: "Sie haben erkannt, dass Länder das wirklich nicht wollen und da mussten sie jetzt einen Rückzieher machen, was ja eigentlich keine schlechte Sache ist."

Man darf gespannt sein, ob Hugh Grant mit seiner Prognose recht behalten wird. Die neue Premierministerin des Landes, Theresa May, kündigte bereits an, dass es keine Versuche geben werde, in der EU zu bleiben: "Brexit heißt Brexit", machte sie klar.

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