Hubert Kah lebte ganz in seiner "Innenwelt"

Hubert Kah
Hubert Kah © Cover Media

Hubert Kah (53) hatte jahrelang sein Sprachrohr verloren: das Singen.

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Schwere Depression

Der einstige Hit-Musiker ('Sternenhimmel') litt im Zuge einer künstlerischen Krise viele Jahre unter einer schweren Depression. Er kam an manchen Tagen gar nicht erst aus dem Bett - ans Singen und sein musikalisches Comeback war überhaupt nicht zu denken.

"Relativ schnell habe ich über die Jahre die Fähigkeit zu singen verloren, weil ich zu sehr in diese Innenwelt in mir abgerutscht bin", erklärte er im Interview mit 'Yps'. Doch diese eigene Welt verhalf ihm auch dazu, seine Emotionen auf Papier festzuhalten: "Je mehr ich ins Innere abgeglitten bin, desto besser konnte ich aber Songs schreiben. Manche Lieder hätte ich nie geschrieben, wäre ich nicht krank gewesen."

Seine Depression konnte er nur noch mit umstrittenen Elektroschockbehandlungen in den Griff bekommen. "Bei der ersten wäre ich fast abgekratzt", erinnerte er sich mit Schaudern an seinen schlimmen Zustand.

Dank dieser Behandlungen habe ihn die Krankheit nun aber nicht mehr im Griff und er fühle sich eigenen Aussagen zufolge wieder "normal".

In der Talkshow von Sandra Maischberger (48) sprach der Musiker schon in der Vergangenheit über seine Depression. "Es war, als würde ich durch eine Mattscheibe blicken", erklärte er der Moderatorin und sprach auch über seine Teilnahme bei der Sat.1-Fernsehshow 'Promi Big Brother', bei der er im August diesen Jahres als Sechstplatzierter ausschied. Die warmherzigen Reaktionen der Zuschauer hätten ihm gutgetan und ihn aufgebaut: "Dieser positive Zustand gefällt mir sehr gut", sagte Hubert Kah dazu.

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